{"id":808,"date":"2019-09-10T16:22:30","date_gmt":"2019-09-10T14:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=808"},"modified":"2019-09-10T16:24:11","modified_gmt":"2019-09-10T14:24:11","slug":"museums-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/museums-tag\/","title":{"rendered":"Museums-Tag"},"content":{"rendered":"<p>Am Sonntag galt es unsere n\u00e4chsten Stationen der Reise zu planen. Daher fuhren wir zum Bahnhof und kauften uns Zugtickets. Na, was glaubt ihr wohin es als n\u00e4chstes geht? <br>Doch zur\u00fcck nach Tokio. F\u00fcr Montag stand zumindest ein wichtiges Programm am Start: Museen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Digital Art Museum<\/h2>\n\n\n\n<p>Mein Herzenswunsch war ein Besuch beim Digital Art Museum. Es gab dabei zwei Stellen zu beachten: 1. Hinfahrt, 2. Ticket kaufen. Das Museum befindet sich auf einer \u00e4u\u00dferen Insel von Tokio, die nur mit einer privaten Metrolinie erreichbar ist. Wir mussten also umsteigen(knapper Kilometer weg von einer Linie zur anderen) und extra ein Ticket kaufen. Die Metro fuhr oberirdisch und war reine Automatik, also f\u00fchrerlos. Das Verkehrsmittel fuhr auf hoch gelegten Gleisen, die auf H\u00f6he des 8 Stocks lagen. Daf\u00fcr bekam der Fahrgast interessante Einblicke in andere Viertel, die aussahen wie aus einem Architekturmagazin. Eine Auswahl der Bilder folgt in einem separaten Beitrag zur Architektur in Tokio. Die Fahrbahn verlief auch \u00fcber die Tokyo Gate Bridge, welche nach dem Vorbild der Golden Gate Bridge erbaut wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Endlich angekommen, \u00fcberkam Julia der Stress. Wir hatten keine Tickets reserviert, geschweige denn online gekauft. So gut es sich vermeiden l\u00e4sst, m\u00f6chte ich online K\u00e4ufe umgehen. Allerdings war mir auch bekannt, dass ein gewisses Kontingent an Karten zu kaufen war, daher beeilten wir uns zum Schalter. Gl\u00fccklicherweise kamen wir in der Fr\u00fch kurz nach \u00d6ffnung an, was uns direkt zum Ticketschalter und dann in das Museum verhalf. Wir warteten am Eingang zu den R\u00e4umen und bekamen folgende Informationen: <br>Das Museum hat keinen bestimmten Weg, man kann einfach durch die verschiedenen R\u00e4ume gehen, wie man will. Die Kunstform \u00e4ndert sich mit der Zeit, daher kamen wir hin und wieder zu den gleichen R\u00e4umen zur\u00fcck. Manche Eing\u00e4nge waren durch schwarze Vorh\u00e4nge verdeckt und daher nicht leicht zu erkennen. Das Museum ist eine schwarze Fl\u00e4che auf der Projektionen gestrahlt werden. Diese reagieren teilweise auf Ber\u00fchrungen oder gehen auf andere R\u00e4ume \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele R\u00e4ume hatten unterschiedliche Themen, wie beispielsweise der Blumenraum mit abwechselnden Ranken, oder das Butterfly &#8211; Zimmer. Alle Bereiche konnten sich von der Decke bis auf den Boden erstrecken und bewegten sie dabei. Man verlor etwas die Orientierung. Einige R\u00e4ume waren nicht im 90 Crad Winkel, war f\u00fcr die Projektionen einen 3D Effekt ausmachte. In einem Zimmer konnte man sich in ein Netz legen und zur Decke schauen, die eine Art Universum aus Farbflecken und Linien darstellte. Auch eine Unterwasserh\u00f6hle, die die Artenvielfalt darstellte, war uneben. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Andere Zimmer \u00fcbernahmen materielle Themen, wie der Lampenraum. Dort hingen in unterschiedlicher L\u00e4nger Lampen von der Decke &#8211; kommt man ihnen n\u00e4her und bleibt kurz stehen, leuchteten sie auf. Wegen seiner gro\u00dfer Beliebtheit musste man anstehen und durfte nur in Gruppen rein, was f\u00fcr uns gl\u00fccklicherweise nicht lange dauerte.<br>In einen anderen Zimmer stellten Scheinwerfer helle Geraden dar, die in Bewegung geometrische Formen annahmen. Durch den verspiegelten Boden bekam man ein doppeltes Abbild. In Begleitung von Technomusik bekam man als Besucher ein futuristisches Gef\u00fchl.<br>Das Gegenteil stellte der Wellenraum dar. Er war rund und durch bewegende, gezeichnete, dunkle Wellen sollte die unruhige See dargestellt werden. Auch das Wellenrauschen war zu h\u00f6ren.<br>Im Kristallzimmer zierten lange Glitzerst\u00e4be von der Decke, durch die man hindurchgehen konnte. Sie wechselten von mal zu mal die Farbe \ud83d\ude42<br><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Die Zimmer waren auch durch G\u00e4nge verbunden in denen Projektionen abgespielt wurden. Wir begegneten afrikanische Tiere, die im Blumenzimmer entstanden und noch voller Blumen waren. Man konnte sie auch um die Ecken begleiten und bei Ber\u00fchrung gaben sie Ger\u00e4usche von sich. Ebenfalls konnten wir ein Tierprozession aus Hasen und Fr\u00f6schen beobachten. Als ich sie ber\u00fchrte, drehten die Tiere den Kopf zu uns und schauten uns an. Es gab auch G\u00e4nge, in denen stehende Motive projiziert wurden, wie zum Beispiel der Bambuswald. In ihm flogen Gl\u00fchw\u00fcrmchen umher. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<p>Unser pers\u00f6nliches Highlight war der Athletic Forest Raum. In ihm konnten nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ihre Malkunst unter Beweis stellen. Mit Wachsstiften wurden Vorlagen ausgemalt und danach eingescannt. Pl\u00f6tzlich l\u00e4uft genau dieses Exemplar dann auf dem Boden herum. Es kann sich von weiteren projizierten Farbflecken sogar ern\u00e4hren und vermehren. Umso so sehr hat es uns gefreut unser Kunstwerk laufen zu sehen. Aber Achtung: wenn man darauf tritt, wird es gel\u00f6scht. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>Hier der lebende Beweis!<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video height=\"1080\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080;\" width=\"1920\" controls src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/VID_20190909_122615.mp4\"><\/video><figcaption>Achtung das Video hat 53 MB!<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das ist eine &#8222;knappe&#8220; Zusammenfassung zu dem was wir erlebt haben \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Edo Museum<\/h2>\n\n\n\n<p><br>Doch es stand ein weiteres Museum auf meiner Wunschliste, das noch gesehen werden musste: Das Edo-Museeum. In einen moderne Geb\u00e4ude zeigt es die Geschichte Tokios vom Mittelalter bis in die heutige Zeit. Dabei durfte der Besucher sogar selbst manche Requisiten benutzen, was sehr viel Spa\u00df machte. Au\u00dferdem konnte man in nachgebaute H\u00e4user rein gehen und die traditionelle Baukunst erforschen. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag galt es unsere n\u00e4chsten Stationen der Reise zu planen. 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