{"id":6882,"date":"2019-11-24T12:37:32","date_gmt":"2019-11-24T11:37:32","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=6882"},"modified":"2019-11-24T12:37:34","modified_gmt":"2019-11-24T11:37:34","slug":"im-winterwonderland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/im-winterwonderland\/","title":{"rendered":"Im Winterwonderland"},"content":{"rendered":"<p>Heute ging es fr\u00fch raus. Mit dem ersten Bus fuhren wir \u00fcber eineinhalb Stunden tief in die Berge zu unserer n\u00e4chsten Unterkunft: einem Ryokan. Wir stellten unser gro\u00dfes Gep\u00e4ck ab und nahmen den n\u00e4chsten Bus zur Endstation, an der eine Seilbahn stand. Wir erreichten kurz nach 9 Uhr die Station, da bemerkte ich bereits drei gro\u00dfe Touribusse und ahnte, dass die Seilbahn mehr als nur ein Geheimtipp war. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6851\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-17-shinhotaka-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Doppel-Decker-Gondel<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Shinhotaka Ropeway bestand aus zwei Seilbahnen. Allein auf dem Weg zur ersten Station offenbarte sich ein wundersch\u00f6nes Bergpanorama der h\u00f6chsten Spitzen im Gebiet. Auf der Zwischenstation angekommen, wollten wir zun\u00e4chst im Tal etwas wandern. Der einzige Wanderweg war allerdings wegen B\u00e4ren gesperrt, die es gerade von den Schneebedeckte Bergen runter in w\u00e4rmere Gebiete zog. Diese Wege wollten wir nicht unbedingt kreuzen. Daher entschlossen wir uns gleich zur Bergstation zu fahren. Die zweite Seilbahn selbst war eine Touristenattaktion, da sie Doppeldecker-Gondeln hatte. Man hatte am Anfang die M\u00f6glichkeit oben oder unten zu fahren. Viel Zeit hatten wir nicht und da ich aus dem Augenwink sah, dass alle guten Pl\u00e4tze auf sch\u00f6ne Aussicht bereits belegt waren, entschied ich mich f\u00fcr die untere. Die Gondel gewann schnell an H\u00f6he und so erreichten wir innerhalb von wenigen Minuten die letzte Station. Die Aussichtsplattform war voller Touristen und als ob das nicht genug w\u00e4re, wurde ein ganzes St\u00fcck Platz f\u00fcr einen Schneemann und teure Fotos geopfert. Der Rest musste um einen guten Winkel k\u00e4mpfen. Dennoch der Ausblick auf die umliegenden Berge lie\u00df schnell vergessen wo man war, bis eisiger Wind um den Kopf wehte. Nachdem wir unsere Pflichtfotos hinter uns hatten, flohen wir von der Bergstation runter in einer kleinen Parkanlage. Von dort ging ein Wanderweg zu einer H\u00fctte und einer kleinen Bergspitze weg. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Hier oben war bereits alles mit Schnee bedeckt, doch der Weg war gut erkennbar und ausgetreten. F\u00fcr uns also bis auf einige vereiste Felder wenig Herausforderung. Es war schon wahnsinnig sch\u00f6n. So schnell waren wir in einer Schneelandschaft, super Wetter, atemberaubendes Panorama. Immer wieder kamen uns Wanderer mit Eispickel und Kletterausr\u00fcstung entgegen. Diese waren vermutlich vom Nishihotadake mit knapp 3000 Metern H\u00f6he auf dem R\u00fcckweg. W\u00e4hrend den Begegnungen fragte man uns immer wieder nach unserem Ziel. Tats\u00e4chlich sahen wir nicht wirklich nach erfahren Bergsteigern aus, besonders mit meiner Hirschm\u00fctze aus Naha. Wenn wir jedes mal unser Ziel nannten, konnte man etwas Erleichterung erkennen. Wir erkl\u00e4rten uns dies anhand eines tragischen Bergunfalls am Fujiyama vor einigen Wochen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ramen in der Bergh\u00fctte<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Weg wurde etwas steiler und rutschiger, dennoch nicht riskant. Wir erreichten nach ca. einer Stunde bergauf schlie\u00dflich die H\u00fctte. Gl\u00fccklicherweise war sie offen und bot auch leckeren Ramen an. Zwar wollten wir die kleine Bergspitze noch besteigen, doch es zog dichter Nebel auf, sodass wir uns bereits nach wenigen Metern umentschieden. Die H\u00fcttenk\u00fcche wurde von einem Koch und zwei Mitarbeitern betrieben und hatte nur drei Gerichte zur Auswahl. An der Theke bestellten wir unsere Ramen und nahmen auf der Bank Platz. Bis auf ein weiteres P\u00e4rchen war der Gastraum leer und ruhig. Allgemein wurde hier wenig dekoriert und die Gaststube sah etwas leer aus. Mit einem Blick durch das Fenster war unsere Entscheidung richtig: Mittlerweile zogen sich die Wolken zusammen und lie\u00dfen kaum mehr Licht durch. Wir w\u00e4rmten uns noch mit einem Kakao auf und traten z\u00fcgig den R\u00fcckweg an. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Trotz des Nebels fanden wir den Weg und kamen rechtzeigt wieder an der Gondelstation an. Hier klarte sich das Wetter etwas auf. Dennoch fanden wir, etwas verfroren und verschwitzt, dass es nun Zeit f\u00fcr den R\u00fcckweg wurde.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ausruhen im Ryokan<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem anschlie\u00dfenden Bus erreichten wir endlich das Ryokan und checkten ein. Das japanische Gasthaus hatte 3 private Onsen und zwei \u00d6ffentliche. Wir genossen im Au\u00dfen- und Innenbereich das hei\u00dfe Wasser. Auf dem Zimmer entspannten wir unsere m\u00fcde Glieder von der kleinen Bergtour. Mittlerweile machte sich das st\u00e4ndige Reisen auch k\u00f6rperlich bemerkbar. Die Muskeln verkrampften schneller, es fehlte auch die Muskelkraft und der K\u00f6rper st\u00f6hnte nach einen Tag Ruhe. Da die Ryokans auch f\u00fcr ihr regionales Essen bekannt waren, hatten wir unser Abendessen gebucht. In einem Essensraum, abgeschirmt in einer Niesche, wurde uns wieder eine Vielfalt aus Gem\u00fcse und der Misosuppe vorgelegt. F\u00fcr den Hauptgang gab es jeweils H\u00fchnchen-Teriyaki und Wagyu-Beef. Nat\u00fcrlich mit einem Gl\u00e4schen Sake im Abgang. Das Essen war, bis auf das Fleisch, nichts ganz so spektakul\u00e4r wie das im ersten Ryokan. Es lag einerseits daran, dass wir einige Gerichte schon kannten, andererseits auch am teuflisch g\u00fcnstigen Preis. Dennoch: Onsen mit Abendessen ist einfach der Hammer.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ging es fr\u00fch raus. 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