{"id":6845,"date":"2019-11-23T13:24:30","date_gmt":"2019-11-23T12:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=6845"},"modified":"2019-11-23T13:24:31","modified_gmt":"2019-11-23T12:24:31","slug":"blattgold-in-kanazawa-und-berge-in-takayama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/blattgold-in-kanazawa-und-berge-in-takayama\/","title":{"rendered":"Blattgold in Kanazawa und Berge in Takayama"},"content":{"rendered":"<p>Wir blieben einen weiteren Tag in Kanazawa. Schlechtes Wetter k\u00fcndigte sich bereits in der Fr\u00fch an: kalter st\u00fcrmischer Wind und Regenschauen. Wir borgten uns einen Regenschirm vom Hostel und trauten uns auf die Stra\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6808\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-768x576.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-640x480.jpg 640w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/P1070493-820x615.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Regenpause. Das Wasser l\u00e4sst erahnen wie viel es in den Bergen geregnet hat.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst suchten wir nach einem Caf\u00e9 f\u00fcr eben Kaffee und\netwas Fr\u00fchst\u00fcck. Wir wollten den Tag schlie\u00dflich gem\u00fctlich angehen. Tats\u00e4chlich\ngab es in Kanazawa erstaunlich viele Caf\u00e9s, allerdings waren die meisten heute\nnoch nicht ge\u00f6ffnet. Schlie\u00dflich, zwischen Sturm und Regenfont\u00e4nen, fanden wir\neins, das von Engl\u00e4ndern und Amerikanern betrieben wurde. Wir genossen den\nleckeren Caf\u00e9 und etwas Geb\u00e4ck, ehe wir uns wieder auf den Weg machten.<\/p>\n\n\n\n<p>Diesmal fuhren mit dem Stadtbus zum Geisha-Viertel von\nKanazawa. Zwar gab es Geishashows, allerdings zu sehr hohen Preisen, was sich\nf\u00fcr uns nicht lohnte. Dennoch spazierten wir kurz durch die alten Gassen, bis\nwir auf das Blattgoldmuseum trafen. Hier verbrachten wir die meiste Zeit des\nTages. <\/p>\n\n\n\n<p>Themengebiet des Museums war die traditionelle Herstellung des\nBlattgolds in Japan. Auch heutzutage wir das Blattgold in vielen, aufw\u00e4ndigen\nProzessen manuell hergestellt. Dar\u00fcber hinaus konnte man an verschiedenen\nStationen die Unterschiede des Blattgolds ertasten und auch den Vergleich zu\nanderen Materialien verstehen. \n\n\n\nUnser Programm war an Nachmittag bereits beendet, da\ndas Wetter immer schlechter wurde. Kaum erreichten wir das Hostel, w\u00fctete ein\nSturm durch die Stadt. \n\n\n\n<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Aaarg &#8211; wo habe ich nur mein Handy hingelegt?!<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-6847\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-15-kanazawa-takayama-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Auf dem Weg von Kanazawa nach Takayam<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag war das Wetter wieder gut und wir verabschiedeten uns von Kanazawa. Heute ging es nach Takayama, was in den Bergen lag. W\u00e4hrend eines Umstiegs passierte mir ein Ungl\u00fcck: ich verlor im Shinkansen mein Handy L Kaum in Takyama angekommen, suchten wir einen Mitarbeiter auf, der uns erst mal eine Telefonnummer gab. Im Gegesatz zu Deutschland, gibt es in Japan an jedem Bahnhanf mindestens ein M\u00fcnztelefon, die allerdings nicht gerade g\u00fcnstig sind. Und so mussten wir einige Telefonate hinter uns bringen, da jeder uns an eine neue Nummer weiter schickte. Irgendwann merkten wir, dass es kaum Sinn machte, auf englisch es weiter zu versuchen. Da wir immer noch mit gro\u00dfen Gep\u00e4ck unterwegs waren, wollten wir zun\u00e4chst eincheken und danach weiter suchen. Das war auch schwer, denn Hostelname und Adresse waren in meinen Handy gespeichert, was dazu f\u00fchrte, dass wir beinahe im falschen Hostel eingecheckt h\u00e4tten. Endlich fanden wir ein paar Stra\u00dfen weiter das richtige und dar\u00fcber hinaus auch noch eine sehr freundliche Mitarbeiterin. Die nahm sich auch gleich Zeit und telefonierte auf japanische sich durch alle Nummern durch, bis sie endlich einen Mitarbeiter fand, der gerade durch den Zug ging. Das Handy wurde gefunden und nach Nagano geschickt. Wir entschieden uns, am Montag dort vorbei zu gehen, da wir die n\u00e4chsten Tage durchgeplant hatten und wenig flexibel waren. &nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stadtbesichtung Takayamas<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem wieder die Wogen gegl\u00e4ttet waren, besuchten wir Takayama.\nDer Ort war wegen seiner guten Erschlie\u00dfung zu Tokyo gut von Touristen aus\naller Welt besucht. Die Altstadt ist gut erhalten und besteht aus dunkeln\nHolzh\u00e4usern, in denen nahezu jeder ein Souveniershop, Restaurant oder einfach nur\nShop ist. <\/p>\n\n\n\n<p>Dementsprechend teuer waren auch die Preise. Wir trudelten ein\nbisschen durch die Gegend zwischen den H\u00e4usern und den Touristenstr\u00f6men,\nlangsam aber sicher auf der Suche nach einem bezahlbaren Restaurant. Nach einen\nkurzen Essen waren wir wieder auf Stra\u00dfe. Wir passierten einen Laden, der mein Interesse\nweckte. Es ging um einen Honigladen. Nachdem meine Mutter Hobbyimkerin ist, war\nes f\u00fcr mich verpflichtend in den Laden rein zu schauen. Hier wurde nicht\neinfach nur Honig angeboten, sondern Honig mit Gold aufgewogen. Es gab\nBeautyprodukte, Sirupe, spezielle Geschm\u00e4cker&nbsp;\nund und und \u00fcber Honig \u2013 im zwei- bzw. dreistelligen Preisbereich! Ich\nkonnte meinen Augen kaum trauen, als ich Honiggl\u00e4ser ab 80 Euro vor mit stehen\nsah. Wir entschieden uns f\u00fcr die preisg\u00fcnstige Variante, einer Honig-Eis-Softcreme.\nDiese bestand aus Milcheis und einer Honigglasur obendrauf. Ich hatte Zirtonenhonig,\nAlfred einen normalen Mischhonig. Es war in der Tat sehr lecker. Dennoch die\nPreise hatten mich etwas geschockt. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>TempWir setzten unseren Weg wieder in Richtung Bahnhof fort, zu einen der \u00e4ltesten Tempel der Region. Der Kokubunji-Tempel war bei unserer Ankunft zwar bereits geschlossen, dennoch konnten wir einen sch\u00f6nen Garten und den alten Ginkobaum. Sp\u00e4ter erz\u00e4hlte man mir, dass der Baum 1200 Jahre alt gewesen sein soll\u2026 Er war auf jeden Fall sehr alt und mit den Gold gef\u00e4rbten Bl\u00e4ttern in der Abendsonne ein sch\u00f6ner, spiritueller Ort. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Auf dem R\u00fcckweg zu unseren Hostel passierten wir ein Burgerrestaurant. Eine kleine Abwechslung musste einfach sein und ganz unter uns, sie waren k\u00f6stlich!<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir blieben einen weiteren Tag in Kanazawa. 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