{"id":6804,"date":"2019-11-22T15:08:53","date_gmt":"2019-11-22T14:08:53","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=6804"},"modified":"2019-11-22T15:08:55","modified_gmt":"2019-11-22T14:08:55","slug":"kanazawa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/kanazawa\/","title":{"rendered":"Kanazawa"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr heute packten wir unsere Sachen und fuhren mit dem Shinkansen an die Endhaltestelle Kanazawa. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5860\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-14-nagano-kanazawa-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Unsere getrackte Route nach Kanazawa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Stadt ist neben ihrer Burganlage und einem der drei gr\u00f6\u00dften G\u00e4rten Japans auch f\u00fcr ihr Samuraiviertel bekannt. Geschichtliches: Der Clan der Maeda herrschte w\u00e4hrend der Edo-Zeit in der Stadt und war als Gegner der Tokugawa-Shogune bekannt. Mit dem Reichtum des Clans wuchs auch der Wohlstand in der Stadt, was sie praktisch autark zum Rest Japans machte. Dar\u00fcber hinaus lie\u00dfen die Maeda auch Schie\u00dfpulver in den Bergen herstellen und die Samuraiquatiere in der N\u00e4he zur Burg bauen. Man vermutete, dass sogar die D\u00e4cher der Burg mit Blei gedeckt waren, das als Vorrat f\u00fcr Gewehrkugeln gedacht war. Kanazawa war \u00fcberdies auch f\u00fcr die Handwerke von Blattgoldherrstellung, Seide und Porzellan bekannt. Auch heutzutage zeichnet sich die Stadt durch das Blattgoldhandwerk aus. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Samuraiviertel<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir erreichten den Bahnhof am Vormittag und waren bereits von der offenen Architektur und einer sehr gut englisch sprechenden Mitarbeiterin der Touriinfo und JR-Stadtbussen \u00fcberrascht. Wir erreichten schnell das Hostel, checkten ein und schon waren wir wieder auf der Stra\u00dfe. Zun\u00e4chst gingen wir in den westlichen Stadtteil, in dem auch die Samuraih\u00e4user angelegt sind. Die H\u00e4user waren in einem sehr guten Zustand, einige auch frei zug\u00e4nglich und mit detaillierter Information \u00fcber das Leben in der Edozeit versehen. Ich war super happy und werde diese Informationen zu einen sp\u00e4teren Blogbeitrag gerne ausarbeiten. Bemerkenswert war auch, dass einige H\u00e4user bis in die 1990er Jahre noch bewohnt waren und dann dank des alten Hausbesitzers f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich gemacht wurden. In andere waren Museen oder Caf\u00e9s bereits eingezogen. Wir spazierten durch die Gassen mit hohen Mauern und f\u00fchlten uns ein bisschen in die Zeit zur\u00fcck versetzt. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Kenrokuen Garten<\/h2>\n\n\n\n<p>Wir verlie\u00dfen das Viertel und steuerten den Kenrokuen Garten an. Der Garten wurde urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Maeda-Familie im 17. Jahrhundert angelegt und beinhaltete verschiedenste Gartenformen Japans. Von dem ruhigen Zengarten bis hin zum Lustgarten \u00fcber Teeh\u00e4user und sogar des ersten Bronzedenkmals eines mythischen Heldens kam jeder Besucher auf seine Kosten. Fr\u00fcher wurde der Platz auch f\u00fcr Bogenschie\u00df\u00fcbungen genutzt. Ich wusste gar nicht wohin als erstes und konnte die Kamera kaum aus der Hand nehmen. Es waren so viele verschiedene Elemente dabei und dennoch so detailliert. Neben einem Piniengartenbereich konnte man \u00fcber eine Ministeinbr\u00fccke\u00a0 in ein Teehaus gelangen. Ein h\u00f6her angelegter Teich stellte \u00fcber den Wasserdruck unten eine Font\u00e4ne her, ein Mechanismus aus dem 19. Jahrhundert. An jeder Ecke war ein kleines Highlight, wie die Jahrhunderte alten Pinien. Diese bekamen an dem Tag eine kegelf\u00f6rmige Form aus Seilen \u00fcber ihre Spitzen. Damit sollte der Schnee sich nicht festlegen. Wir bemerkten, dass an dem gleichen Abend eine Nachshow angeboten wurde. Da es bereits Sp\u00e4tnachmittag wurde, gingen wir direkt zu Burg r\u00fcber.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Kanawa Burg<\/h2>\n\n\n\n<p>Dies ging ganz leicht, da die Burg \u00fcber eine Br\u00fccke leicht erreichbar war. Von der Anlage ist heutzutage nur noch wenig erhalten, das meiste wurde in den letzten Jahrzehnten wiederaufgebaut. Wegen des gro\u00dfen Feuers von 1881 wurde fast die gesamte Burg zerst\u00f6rt. Auf dem Gel\u00e4nde konnte man daf\u00fcr weitl\u00e4ufig spazieren gehen, Fotos machen und im neuen Caf\u00e9 abh\u00e4ngen. Zun\u00e4chst ging es aber in das gr\u00f6\u00dfte, wiederaufgebaute Geb\u00e4ude. Das Lagerhaus Gojikken Nagaya ist 90 Meter lang und galt fr\u00fcher als Raum der 1000 Tatamimatten. Es ist mit dem Hauptturm verbunden. Wir betraten das Geb\u00e4ude, Schuhe in den Plastikt\u00fcten. Es roch innen nach Holz, da die Balken anscheinend noch \u201efrisch\u201c waren. Auch der lackierte Boden sah sehr neu aus. \u00dcber einer Dokumentation konnte man die einzelnen Arbeitsschritte nachverfolgen, die tats\u00e4chlich historisch sehr genau nachgebildet wurden. Sogar f\u00fcr die D\u00e4mmung wurde nur relevantes Material, eine Mischung aus Lehm und Stroh, verwendet. Der Ausblick vom Wachtturm war sehr sch\u00f6n, da es bereits zu D\u00e4mmern anfing. Da wir noch etwas Zeit bis zur abendlichen Show hatten, setzten wir uns ins Burgcaf\u00e9 \u2013 ein moderner Holzbau, der optisch gut auf das Burggel\u00e4nde passte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Lichtershow<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach Sonnenuntergang erreichten wir den Eingang zum Kenrokuen Garten und merkten schnell: wir waren nicht die einzigen. Viele japanische Touristen, einheimische und ausl\u00e4ndische Touristen hatten sich bereits am Toreingang versammelt. Zur \u00d6ffnung hasteten die meisten an kleinen beleuchteten B\u00e4umen oder Teichen vorbei. Sp\u00e4ter verstand ich warum. Auf dem h\u00f6chsten Punkt mit dem Teich stand bereits ein sehr lange Schlange, die um das Gew\u00e4sser f\u00fchrte. Die nahezu perfekte Spiegelung von Pflanzen und Teehaus im Wasser war wundersch\u00f6n. Langsam umrundeten wir ein weiteres mal den gro\u00dfen Teich, ehe wir uns auf den R\u00fcckweg machten. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>Wieder im Hotel angekommen, gingen wir fr\u00fch ins Bett. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr heute packten wir unsere Sachen und fuhren mit dem Shinkansen an die Endhaltestelle Kanazawa. &hellip; <a href=\"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/kanazawa\/\" class=\"more-link\"><span class=\"more-button\">Continue Reading<span class=\"screen-reader-text\">Kanazawa<\/span><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":6747,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-6804","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-japanreise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6804"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6804\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6807,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6804\/revisions\/6807"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6747"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}