{"id":6405,"date":"2019-11-17T12:46:52","date_gmt":"2019-11-17T11:46:52","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=6405"},"modified":"2019-11-17T12:46:54","modified_gmt":"2019-11-17T11:46:54","slug":"die-suwa-sake-tour-teil-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/die-suwa-sake-tour-teil-2\/","title":{"rendered":"Die Suwa-Sake-Tour Teil 2"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem wir unseren Pflichtteil der Soghtseeingtour hinter uns hatten, ging es nun zur\u00fcck zum Bahnhof. Mit dem n\u00e4chsten Zug fuhren wir nach Kami-Suwa. Dieser Ort ist wegen seiner f\u00fcnf Sakebrauereien bekannt, die alle am Ortszentrum liegen. Perfekt also zu Fu\u00df erreichbar und das mit Hintergedanken. Bei der Touristeninformation erkundigten wir uns \u00fcber eine Sake-Tour, von der ich gelesen habe. Wir kauften zu einem Fixpreis einen Sakebecher, mit einem passenden Sackerl und das ganz wichtige Stempelk\u00e4rtchen. Wie \u00fcberall in Japan musste nat\u00fcrlich jede Station abgestempelt werden. An jeder der Brauereien erwartet uns ab jetzt ein einzigartiges Sake-Tasting. Ausger\u00fcstet mit einem einfachen Stadtplan ging es los!<\/p>\n\n\n\n<p>Die erste Sakebrauerei lie\u00df auch nicht lange auf sich warten. Nach wenigen Metern erreichten wir den Verkaufsladen. Drinnen wurden wir von zwei netten Damen begr\u00fc\u00dft. Wir zeigten ihnen unsere S\u00e4ckchen und wurden direkt an einen Tisch gebeten. Aus dem K\u00fchlschrank wurden gleich f\u00fcnf verschiedene Sakeflaschen herausgenommen und zun\u00e4chst auf dem Tisch pr\u00e4sentiert. Alfred hatte gleich sein Notizbuch dabei und schrieb zun\u00e4chst die Namen, dann unsere Geschm\u00e4cker zu den Sake auf. Uns wurde Runde f\u00fcr Runde eingeschenkt. Die Sake schmeckten in der Tat sehr Unterschiedlich, von lieblich zu herb, von fruchtig zu trocken. Nach jedem Schluck sagte jeder direkt, ob der Sake ihm schmeckte oder nicht. Zwischen den Tastings gingen wir durch den Raum, schauten uns die Sakeflaschen an, diskutierten \u00fcber Preisvergleich. So kam es auch, dass wir zwei Pflaumenweine probierten, einen s\u00fc\u00dfen, einen herben. Beide schmeckten sehr lecker und waren fruchtige Komponenten zum Sake. <\/p>\n\n\n\n<p>Nach ca. 45 Minuten zogen wir zur n\u00e4chste Brauerei, die nicht weit von der ersten entfernt war. Auf dem Weg diskutierten wir etwas lautstark \u00fcber unsere Favoriten, zumindest drehte sich eine Dame auf dem Rad zu uns um und verzog das Gesicht. Anscheinend war das Saketasting im Sommer sehr beliebt und hinterlie\u00df Spuren bei den Bewohnern. Diese Reaktion lie\u00df unserer guten Laune aber keinen Abbruch. Bereits etwas angeheitert, aber dennoch super gl\u00fccklich. Bereits das erste Tasting \u00fcberstieg unsere Erwartungen. Anfangs dachten wir noch, dass nur ein oder zwei Sakesorten pro Station probiert werden konnten. Und dann gleich \u00fcber f\u00fcnf! Gut, wir waren auch die einzigen Kunden zu dem Zeitpunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erreichten den n\u00e4chsten Laden, der etwas gr\u00f6\u00dfer war, als der erste. Eine junge Dame empfing uns und f\u00fchrte auch uns direkt zu einem Tisch mit einem K\u00fchlschrank daneben. Nach dem Motto: help yourself, durften wir alle Flaschen ausprobieren und uns selbst sogar einschenken. Auch hier gingen wir nach System vor: zun\u00e4chst fragten wir nach den Signifikantesten und teuersten Sorten. Nachdem diese probiert wurden, durfte sich jeder einen Wunschsake aussuchen. Immerhin wollten wir das Ende noch erleben \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\n<p>Das Besondere hier war vor allem ein Sake mit Pilzen darin. Dieser hatte es mir sehr angetan, da der Sakegeschmack durch die Schwammerl sehr weich wurde. Auf meinen Wunsch \u00f6ffneten wir eine hellblaue Flasche mit dickfl\u00fcssigen Sake. Dieser war nicht klar, sondern von milchiger Konsistenz. Er schmeckte stark nach Alkohol und etwas s\u00fc\u00dflich. Auch wenn er nicht mein Liebslingssake wurde: interessant war es trotzdem. Nachdem wir den einen oder anderen Sake probiert hatten, traten wir wieder auf die Stra\u00dfe. Am Seiteneingang sch\u00f6pften wir etwas Wasser zur S\u00e4uberung der Becher und f\u00fcr uns zum Trinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Urspr\u00fcnglich wollten wir zwischen den Sakebrauereien weitere\nTempel im Ort besichtigen, allerding verwarf ich diesen Gedanke bereits ab dem\nersten Tasting.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Der n\u00e4chste Laden war am weitesten vom Bahnhof entfernt. Das Tasting dort war sehr besonders. \u00dcber eine Tabelle konnte man die verschiedenen Lagerungen nachverfolgen. Der Sake schmeckte hier eher trockener und weniger s\u00fc\u00df. Mittlerweile gesellten sich weitere Sakte-Taster zu uns, die einer nach dem anderen etwas vom Alkohol probierten. Dennoch waren anscheinend wir die einzigen, die das Tasting an einem Tag durchzogen, da die anderen erst jetzt starteten. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir mussten uns beeilen: es war bereits \u00a016 Uhr und die L\u00e4den schlossen alle in ca. einer Stunde. Die zwei weiteren Sakebrauerein probierten wir im Schnelllauf durch, wobei bei die Auswahl dort sehr gering war. Auf dem Weg zu unseren ersten Sakenbrauereien w\u00e4hlten wir unseren jeweiligen Lieblingssake aus und kauften in Windeseile unsere Flaschen ein. <\/p>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter sa\u00dfen wir auch schon im Zug zur\u00fcck zu\nunseren Hostel in Matsumoto. Die Fahrt dauerte ewig, l\u00e4nger als ich sie in\nErinnerung hatte. Alfred und ich k\u00e4mpften gegen die M\u00fcdigkeit, um nicht die\nStation zu verpassen. Zum Gl\u00fcck lief alles gut. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5865\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-09-suwa-matsumoto-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Unsere Zugfahrt von Matsumoto nach Suwa<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>In Matsumoto angekommen, kamen wir auf unseren Weg zur Unterkunft bei einem empfohlenen Ramenrestaurant vorbei. Endlich ein guter Ramen f\u00fcr Nana!\u00a0 Dieser war lecker und deftig \u2013 und genau das richtige gegen einen Kater, wie es sich am n\u00e4chsten Morgen herausstellte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Total \u00fcberf\u00fcllt und mit vollem Bauch fielen wir ins Bett und schliefen bald ein. Was f\u00fcr ein ereignisreicher Tag das doch war.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem wir unseren Pflichtteil der Soghtseeingtour hinter uns hatten, ging es nun zur\u00fcck zum Bahnhof. &hellip; <a href=\"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/die-suwa-sake-tour-teil-2\/\" class=\"more-link\"><span class=\"more-button\">Continue Reading<span class=\"screen-reader-text\">Die Suwa-Sake-Tour Teil 2<\/span><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":6167,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-6405","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-japanreise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6405"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6586,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6405\/revisions\/6586"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6167"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}