{"id":5819,"date":"2019-11-14T19:00:34","date_gmt":"2019-11-14T18:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=5819"},"modified":"2019-11-14T12:16:08","modified_gmt":"2019-11-14T11:16:08","slug":"mit-dem-rad-die-japanischen-alpen-geniessen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/mit-dem-rad-die-japanischen-alpen-geniessen\/","title":{"rendered":"Mit dem Rad die japanischen Alpen genie\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>Die Nacht in dem Raum japanischen Stils war trotz k\u00e4lte erholsam. Die Futonbetten sind h\u00e4rter als gewohnt, aber die frische Bergluft und die wohlig warmen Decken schafften eine angenehme Schlafstimmung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Radtour<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5853\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-07-radtour-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Radltour in voller L\u00e4nge<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Angebot der kostenfreien Miete der Fahrr\u00e4der nahmen wir nur zu gerne an. Auch um neun Uhr morgens war noch keines der Leihr\u00e4der vergriffen und so suchten wir uns drei davon aus und fuhren los. Wieder einmal bekamen wir eine ganz neue Sicht auf die Landschaft Japans. Es machte Spa\u00df die bergig-l\u00e4ndliche Seite aus n\u00e4chster N\u00e4he zu erkunden. Da wir den im Prospekt angepriesenen Radweg nicht fanden, mussten wir unser erstes Ziel haupts\u00e4chlich \u00fcber Kraftfahrzeugstra\u00dfen erreichen. Die kleinen Kan\u00e4le zwischen den H\u00e4usern und die malerische Bergkulisse \u00fcberspielten den stressigen Verkehr, mit dem wir dank zu enger oder nicht vorhandener B\u00fcrgersteige in Kontakt kamen. Lediglich die H\u00e4user k\u00f6nnten in einem besseren Zustand sein. Auch das Oberleitungswirrwar, welches \u00fcberall in Japan zu finden war, verschandelte etwas die Aussicht. In Azumino angekommen lie\u00df ich mich von der Touristeninformation \u00fcber die Lokalit\u00e4ten beraten, w\u00e4hrend sich Julia einen wohlverdienten Kaffee bestellte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Japans gr\u00f6\u00dfte Wasabifarm<\/h2>\n\n\n\n<p>Unser Ziel f\u00fcr heute war sofort klar: Japans gr\u00f6\u00dfte Wasabifarm befand sich in unmittelbarer N\u00e4he. Sie war lediglich 10 Radminuten entfernt. Auf dem Weg dorthin stellte ich fest, dass sich Abseits der Hauptverkehrsstra\u00dfe nette Einfamilienh\u00e4user aneinander reihten. Die Fassaden waren sch\u00f6n hergerichtet und und auch der Verkehr wurde ruhiger. So langsam mehrten sich abgeerntete Reisfelder, die direkt an die Grundst\u00fccke grenzten. Damit bekam das \u00d6rtchen stetig den Charme eines Bergdorfes, das denen aus der Heimat schon etwas \u00e4hnelt. Wir besuchten einen Schrein, der sich f\u00fcr eine Fotosession eignete. Und auch die Reisfelder, die wir im Anschluss passierten boten mit der Berglandschaft im Hintergrund die perfekte Leinwand. Ich war begeistert, meine Passion als Hobbyfotograf konnte ich mit der nun doppelt so zahlreichen weiblichen Begleitung voll und ganz ausleben.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Die Zeit verging wie im Flug bis wir die Farm erreichten. Der gro\u00dfe Parkplatz lie\u00df erahnen mit welchen Besuchermassen die Farm in der Hochsaison rechnete. Heute waren lediglich zwei Reisebusse abgestellt. Neben eine handvoll Fahrr\u00e4dern gesellten sich schnell unsere drei Drahtesel dazu. Die Farm war schnell abgelaufen. Nicht zuletzt, da der Gro\u00dfteil aufgrund von Hornissen gesperrt war. Schade! Dennoch lernten wir so einiges \u00fcber den Wasabianbau. Das Kreuzbl\u00fctengew\u00e4chs wurde doch tats\u00e4chlich in kiesigem Boden angebaut. Die Pflanzte braucht frisches, flie\u00dfendes Wasser, wozu sich der Bergstrom bestens eignete. Ganzj\u00e4hrig soll die Wassertemperatur nur 15\u00b0C betragen. Brrrrr, kalt!<\/p>\n\n\n\n<p>Es war schon fast meditativ dem flie\u00dfenden Wasser zwischen den gleichm\u00e4\u00dfig angelegten Furchen des Feldes zuzusehen. Am Ende der Anlage konnte man die Feldarbeiter schufften sehen. Im Hintergrund spielte entspannende Musik. Einmal musste ich Nana anstupsen, damit sie nicht im Stehen einschlief.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p>Hunger machte sich so langsam breit. Zum Gl\u00fcck gab es gleich drei Restaurants auf der Anlage um diesen zu stillen. Wir entschieden uns f\u00fcr den Stehimbiss, da er uns am Einladensten erschien mit seinen Wasabi-Frankfurtern. Ich w\u00e4hlte den &#8222;Burger&#8220; mit Wasabi-Kartoffelkrokett und Wasabi-Mayonaise in Pitabrot. Alles in allem eine sehr gelungene Kombination. Ich finde Wasabi sehr lecker und daher schmeckten mir die Gerichte besonders gut. Nat\u00fcrlich durfte ich auch mal bei der Julia probieren. Bemerkenswert ist, dass man den puren Wasabigeschmack genie\u00dfen kann. Von der bekannten Sch\u00e4rfe ist nur wenig vorhanden. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend die zwei Freundinnen die Sonne genossen, verwickelte ich eine Verkaufsdame in ein Gespr\u00e4ch. Dabei durfte ich nicht nur einmal etwas vom frisch geriebenen Wasabi probieren. Leider halten die frischen St\u00e4ngel nicht bis zu unserer Heimkehr. Ein anderes der zahlreichen Souveniere wurde aber schnell gefunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf dem R\u00fcckweg<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einem Wasabieis und einem weiteren Fotoshooting ging es auch schon wieder weiter. Diesmal radelten wir direkt am Fluss. Der Weg war nicht immer gut ausgebaut und so machten wir schonmal einen Abstecher entlang eines Reisfeldes. Nichtsdestotrotz erreichten wir einen Ort, den die Japaner den Schwanensee nennen. Hierher kamen Zugf\u00fcgel aus Sibirien, um das milde Klima zu genie\u00dfen. Vierzig St\u00fcck wurden dieses Jahr bisher gez\u00e4hlt. J\u00e4hrlich sollen es etwa 400 werden. Heute sahen wir keinen. Daf\u00fcr einen wei\u00dfen Reiher, sowie etliche Enten. Auch sch\u00f6n. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder\n\n\n\n<p>Die restliche Strecke nach dem Entent\u00fcmpel verlief wieder Entlang einer Stra\u00dfe. Mal mit, mal ohne Randstein. Wie das hier so \u00fcblich ist. Schon bald erreichten wir unser Hostel in Matsumoto. Wir sattelten unsere vorgepackten Taschen auf um heute noch ein Highlight unserer Reise genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_6_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein besonders sch\u00f6ner See<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5866\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-scaled.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-768x550.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-1536x1101.jpg 1536w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/11\/2019-11-08-matsumoto-suwa-2048x1468.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Auf ging es zu unserer n\u00e4chsten Station.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Es war der Suwasee! Bekannt aus Filmen wie &#8222;Kimi no na wa&#8220; (\u541b\u306e\u540d\u306f \\ Your Name) konnten wir bereits die Sch\u00f6nheit des Sees erahnen. Es war auch genau dieser Animationsfilm, der uns dazu verleitete dem See einen Besuch abzustatten. Und genau dort, im Ort Shimo-Suwa, hatten wir ein Ryokan gebucht. Ryokans, das sind traditionelle japanische Gasth\u00e4user die meist mit Onsen ausgestattet sind. Bereitgestellte Yukatas geh\u00f6ren dort zur Kleiderordnung. Bei einem besonderen Abendessen gibt es Gelegenheit mit den Gastgebern ins Gespr\u00e4ch zu kommen. Geschlafen wird auf Futonbetten w\u00e4hrend die G\u00e4stezimmer traditionell mit Tatamimatten ausgelegten waren. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch kein Ort wird Besucht ohne zu Beginn die lokale Touristeninformation zu belagern. Auch hier wurden wir wieder besonders freundlich empfangen. Der Zust\u00e4ndige Mitarbeiter wirkte besonders motiviert und legte uns schnell einen Plan f\u00fcr den morgigen Tag zurecht. Zum Schluss gab er uns noch den Hinweis, dass er auch morgen wieder Dienst hat und wir das Fremdenverkehrsamt unbedingt noch einmal besuchen sollten, bevor wir wieder abreisten. Wir bedankten uns f\u00fcr die ausf\u00fchrliche Beratung in der erstaunlich wenige Fragen gestellt werden mussten und verabschiedeten uns. Und so kam es, dass wir zum Ryokan liefen, im Onsen badeten, in Yukatas ein Mehrg\u00e4ngemen\u00fc genossen und auf Futonbetten in mit Tatamimatten ausgelegten R\u00e4umen schliefen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_7_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht in dem Raum japanischen Stils war trotz k\u00e4lte erholsam. 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