{"id":5341,"date":"2019-11-06T15:03:15","date_gmt":"2019-11-06T14:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=5341"},"modified":"2019-11-06T15:03:16","modified_gmt":"2019-11-06T14:03:16","slug":"osaka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/osaka\/","title":{"rendered":"Osaka"},"content":{"rendered":"<p>F\u00fcr uns stand nicht viel auf dem Programm, da am gleichen\nAbend Halloween stattfand. Wir besuchten zun\u00e4chst den Shitennoji-Tempel, der zu\neiner der \u00e4ltesten Tempel Japans z\u00e4hlte. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tempel Shitennoji<\/h2>\n\n\n\n<p>Gegr\u00fcndet wurde der Tempel von Prinz Shotokutaishi, der die\nAusbreitung des Buddhismus in Japan stark f\u00f6rderte. Das gr\u00f6\u00dfte Event am Tempel\nist der Todestag des Prinzen. \u00dcber das Westtor betraten wir die gro\u00dfe\nTempelanlage, die sich \u00fcber die Jahrhunderte ver\u00e4ndert hatte. Dennoch wurde er\nVorlage f\u00fcr den Tempelbau in Japan. In der Haupthalle stand im Zentrum eine\ngoldene Buddahstatue. Sie stellte Guze Kannon, den Buddah der unendlichen G\u00fcte\nund auch Inkaration von Prinz Shotoku dar. An der Wand konnte man die\nGeschichte des Prinzen \u00fcber Wandmalereien nachvollziehen. W\u00e4hrend wir in dem\nGeb\u00e4ude waren, wurde gerade eine Zeremonie abgehalten. Zwei M\u00f6nche und ein\nPriester murmelten Gebetsspr\u00fcche und weihten Gebetsketten der Touristen. F\u00fcr\neinige Minuten standen wir am Rand und beobachteten die Zeremonie, die\neindrucksvoll war. <\/p>\n\n\n\n<p>Wieder auf dem Gel\u00e4nde gingen wir in die gegen\u00fcberliegende Pagode, die die Statuen der vier Krieger K\u00f6nige inne hatte. Vom Eingang aus konnte man allerdings nur einen erkennen, weshalb wir in die Pagode stiegen. Neben den Statuen gab es auch eine Treppe nach oben in die Spitze der Pagode. \u00dcber eine enge Wendeltreppe stiegen wir auf den h\u00f6chsten Punkt, vorbei an kleinen goldenen Buddahstatuen. Der Ausblick war lohnenswert und interessant, zumal wir zum ersten Mal eine Pagode von innen betrachten konnten. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Osaka-jo<\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem wir die Tempelanlage ausgiebig angeschaut haben,\nkamen wir zu unserem n\u00e4chsten Programmpunkt: die Burg von Osaka. Wir betraten\ndas Gel\u00e4nde \u00fcber den Burgpark und stiegen auf die Anh\u00f6he zum Geb\u00e4udekomplex.\n\u00dcbrigens wiesen am Anfang des Park Schilder auf den Kalorienverbrauch hin, wenn\nman dorthin zu Fu\u00df geht. Was f\u00fcr ein Ansporn \ud83d\ude09 <\/p>\n\n\n\n<p>Oben angekommen mussten wir zun\u00e4chst den Blick \u00fcber die\nSkyline um den Park herum wirken lassen. Auch hier passten die Gegens\u00e4tze:\nModerne trifft auf Tradition wieder gut zusammen. Allein von au\u00dfen sah die Burg\nsehr pr\u00e4chtig aus und hatte einen gro\u00dfen Vorplatz, auf dem sich die Touristen\nsammelten. Wir betraten nach gezahltem Eintritt das Geb\u00e4ude und stiegen in den\nersten Stock. In den f\u00fcnf Stockwerken wurde die Geschichte der Burg,\ninsbesondere die des bekanntesten Herrn erkl\u00e4rt. Es handelt sich hier um\nToyotome Hideyoshi, den wir bereits \u00f6fters zu unseren Burgbesichtigungen\nerw\u00e4hnt haben. Ein ganzes Stockwerk widmete sich der Schlacht im Sommer von\n1615, in der sich Hideyoshi gegen Tokugawa Ieyasu stellte und die Burg halten\nkonnte. Diese Schlacht stellte einen historischen Wendepunkt dar, da sie die\ngesellschaftliche Entwicklung des Japans im Mittelalter involvierte. Im vierten\nStock wurde eine Ausstellung \u00fcber die zunehmende Christianisierung und\ndiplomatische Au\u00dfenbeziehungen zu Europa thematisiert. F\u00fcr mich war die\nAusstellung sehr interessant, obgleich die nur auf japanisch war. Leider wurde\nauch das Ausstellungsbuch nur in japanischer Sprach gedruckt und es lohnte sich\ndaher nicht es zu kaufen. <\/p>\n\n\n\n<p>Endlich oben angekommen genossen wir den Ausblick auf die Umgebung der Burg. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Monsterparty<\/h2>\n\n\n\n<p>Gegen Nachmittag kamen wir an unserem Hotel wieder an und bereiteten\nuns f\u00fcr den Abend vor. Ich versuchte mit ein wenig Make-up mein Gesicht dem\nAnlass entsprechend furchteinfl\u00f6\u00dfend zu schminken und hoffe, dass es mir gut gelungen\nist. Was meint ihr dazu? <\/p>\n\n\n\n<p>Gegen 20 Uhr gingen wir dann auf die Stra\u00dfe. Wir wussten, dass\nzwischen Namba und Dotonbori Treffpunkt der Szene war und peilten die ersten\nStra\u00dfen an. Nach und nach f\u00fcllten sich die Stra\u00dfen mit verkleideten Menschen.\nVorweg: die Japanerinnen kleideten sich an Halloween entweder super sexy oder super\ns\u00fc\u00df. Die popul\u00e4rsten Verkleidungen waren Polizistin oder Engel. Als super-s\u00fc\u00df-outfits\nzogen sich die M\u00e4dels meist Ganzk\u00f6rperverkleidungen an, wie ein Entenkost\u00fcm. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Menschenstrom floss \u00fcber eine Br\u00fccke, an der sich viele Menschen tummelten. Wir warteten auf eine L\u00fccke und pressten uns an die Steinbr\u00fccke. Immer wieder z\u00e4hlte man den Countdown und aus einem Blickwinkel konnten wir erkennen, wie super mutige junge M\u00e4nner von der Br\u00fccke in den Kanal sprangen. Nach einer Weile gingen wir weiter und erreichten einen gr\u00f6\u00dferen Innenhof, in dem sich ein weiterer Treffpunkt der Szene bildete. Es wurde viel gelacht, geredet und getrunken. Auch die Kost\u00fcme wichen immer mehr vom grusligen Halloween ab und gingen mehr in Richtung Karneval. Da ging ein Jack Sparrow aus Fluch der Karibik umher, oder auch ein SWAT-Team, sowie sexy Bunnys. Hier blieben wir eine Weile und beobachteten das bunte Treiben. Es war bereits 1 Uhr, als sich die Masse nach und nach aufl\u00f6ste. Die meisten kamen von Au\u00dferhalb Osakas und verstopften die Stra\u00dfen mit ihren Autos. Dabei wurde nat\u00fcrlich auch die Musik laut aufgedreht und so passierten wir auf unserem Weg zur\u00fcck zum Hotel die verschiedensten Musikeinfl\u00fcsse, die die japansiche Pop-Kultur je heraus gebracht hatte. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00fcr uns stand nicht viel auf dem Programm, da am gleichen Abend Halloween stattfand. 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