{"id":4718,"date":"2019-10-30T15:50:12","date_gmt":"2019-10-30T14:50:12","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=4718"},"modified":"2019-10-30T15:50:57","modified_gmt":"2019-10-30T14:50:57","slug":"auf-nach-shikoku","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/auf-nach-shikoku\/","title":{"rendered":"Auf nach Shikoku"},"content":{"rendered":"<p>Heute Vormittag stand die Besichtigung eines Samuraihauses auf dem Plan. Gegen Mittag fuhr unser Zug wieder zur\u00fcck an die Inlandseek\u00fcste, r\u00fcber auf die dritte Hauptinsel Shikoku. Dort hatten wir bereits ein Mietauto f\u00fcr vier Tage gebucht und mussten schon gegen vier dort sein. <\/p>\n\n\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Shiomi Nawate Stra\u00dfe<\/h2>\n\n\n\n<p>Doch zun\u00e4chst zu Matuse. Mit dem Bus fuhren wir an der Burg vorbei in das \u00e4ltere Stadtviertel. Vorbei am Burggraben f\u00fchrten die Wege an hohe Mauern und alten H\u00e4usern. Endlich war auch der Regen vorbei, was einen sch\u00f6nen Tag und warme Temperaturen verhie\u00df. In dieser Gegend konnte man viele alte Samuraih\u00e4user besichtigen, wobei wir uns f\u00fcr eines entschieden und es daf\u00fcr in aller Ruhe genau anschauten. Die Samuraistra\u00dfe wurde \u00fcbrigens ganz bewusst in dieser Weise gestaltet. Im 17. Jahrhundert sollten sich hier 500-1000 Samurai oder Beamte mit ihren Familien niederlassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir entschlossen uns die Buke Yashiki Residenz zu besichtigen. 1733 wurde das Hauptgeb\u00e4ude durch einen gro\u00dfen Brand zerst\u00f6rt und sp\u00e4ter wiederaufgebaut. 2016 begann man mit der Konservierung des Geb\u00e4udes, wobei jedes Teil analysiert und dokumentiert wurde. Diese Arbeit sollte ein neues Licht auf das Haus in der Meji-\u00c4ra werfen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Besuch im Samurai Haus<\/h2>\n\n\n\n<p>Das Anwesen stand in der Mitte des 220 Quadratmeter gro\u00dfen Grundst\u00fccks, umschlossen von einem japanischen Garten. Der Haupteingang lag direkt gegen\u00fcber des Eingangstors, womit auch die Route begann. Wir betraten den Empfangsraum, wo der Hausherr die G\u00e4ste empfing. Nat\u00fcrlich musste man die Schuhe am Eingang ausziehen und auf den traditionellen ausgelegten Strohmatten das Haus besichtigen. Alle R\u00e4ume waren genau nach dem Ma\u00df der Strohmatten gebaut, sodass jeder Quardratzentimeter optimal ausgelegt wurde. F\u00fcr diese L\u00e4ngenma\u00dfeinheit gibt es sogar ein eigenes Kanji (Schriftzeichen). <\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die R\u00fcckseite des Hauses gelangten wir in das Zimmer des Hausherren, welches zwischen dem Familienzimmer und dem Frauenzimmer stand. Repr\u00e4sentative Gegenst\u00e4nde waren hier das niedrige Schreibpult mit Stift oder einer Schriftrolle in der Mitte des Raumes. In das Frauenzimmer, an dem auch das Teezimmer anband. Es war ein kleiner Raum in dem, entgegen meiner Vorstellung, vermutlich nur Tee gekocht und nicht zeremoniell hergestellt wurde. Zumindest war ich \u00fcber die wenigen Quadratmeter sehr \u00fcberrascht. Typischerweise gelangte man dann \u00fcber das Frauenzimmer zur K\u00fcche, wo gro\u00dfe Kocht\u00f6pfe und ein kleiner Steinofen gleich erkennbar waren. Auch die schwarzen Balken und der rauchige Geruch lie\u00dfen auf den einen oder anderen Brand schlie\u00dfen.\u00a0 \u00dcbrigens war an der K\u00fcche auch der Seiteneingang f\u00fcr Mitarbeiter und Familie angedacht. Auch Toiletten waren im Haus vorzufinden. Die f\u00fcr die G\u00e4ste lag als Nische in der Hausmauer au\u00dfen am Empfangszimmer und die der Familie lag direkt am Familienzimmer. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir spazierten im Garten einige Schritte, bis wir schlie\u00dflich den R\u00fcckweg antraten. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Letzte Fahrt mit dem JR-Pass<\/h2>\n\n\n\n<p>Nun standen \u00fcber vier Stunden Zugfahrt vor uns und ein Umstieg in Okayama. Mit dem Marine-Express ging es dann per Br\u00fcckenverbindung auf die Insel Shikoku, Takamatsu. Dort angekommen steuerten wir direkt die Mietwagenfirma an, die nahe am Bahnhof lag. Wir wollten keine weitere Zeit mehr verschwenden und direkt nach Imabari im Nord-westlichen Teil der Insel fahren. Erst sp\u00e4t in der Nacht kamen wir am Nahe gelegenen Mich-no-Eki an und \u00fcbernachteten im Auto. Ich muss sagen, dass mir unsere dickeren Klamotten gefehlt haben. Da wir in Richtung S\u00fcden fuhren, nahmen wir nur leichte Klamotten mit und lie\u00dfen Flie\u00dfjacken und Pullis in Kyoto zur\u00fcck. Nun ja, also wir mussten viele Lagen anziehen, um warm durch die Nacht zu kommen. Es war nicht die bequemste Schlafm\u00f6glichkeit, aber es ging ganz gut. Da es in Japan normal war, im Auto zu \u00fcbernachten, waren wir auf Parkpl\u00e4tzen zumindest nicht die einzigen mit dieser Methode.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute Vormittag stand die Besichtigung eines Samuraihauses auf dem Plan. 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