{"id":3183,"date":"2019-10-16T16:53:18","date_gmt":"2019-10-16T14:53:18","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=3183"},"modified":"2019-10-16T16:53:23","modified_gmt":"2019-10-16T14:53:23","slug":"yamagata-stadt-in-den-bergen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/yamagata-stadt-in-den-bergen\/","title":{"rendered":"Yamagata &#8211; Stadt in den Bergen"},"content":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag zogen wir mit unserem Gep\u00e4ck weiter nach Yamagata, mittig zwischen Akita und Sendai. F\u00fcr die n\u00e4chsten 2 Tage planten wir von dort weitere Touren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-09-oga-yamagata-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3106\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-09-oga-yamagata.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-09-oga-yamagata-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-09-oga-yamagata-768x550.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Unsere Wegstrecke von Akita nach Yamagata.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir erreichten am fr\u00fchen Vormittag unser Hotel, legten unser Gep\u00e4ck ab und gingen auch schon f\u00fcr Sightseeing los. Man merkte hier, dass Yamagata eine gr\u00f6\u00dfere Stadt war. Im Gegensatz zu Akita sah man hier eher casual gekleidete Menschen, viele die gerade auf shopping tour waren und einige japanische Touristen. Die Stadt war etwas voller und die Einkaufs-, bzw Restaurantsstra\u00dfen gr\u00f6\u00dfer als in Akita angelegt. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Kajo-Park<\/h2>\n\n\n\n<p>In Yamagata konnte man die Burgreste aus dem 15. Jahrhundert besichtigen. Die Parkanlage und das ehemalige Burggel\u00e4nde waren sehr gro\u00df und man konnte sogar teilweise auf den erhaltenen Mauern spazieren gehen. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Auf dem Gel\u00e4nde wurde immer noch nach Achrch\u00e4ologischen \u00dcberresten geforscht, weshalb viele Teile f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit abgesperrt waren. Die Wiederaufgebaute Anlage selbst, sieht von au\u00dfen sehr sch\u00f6n aus und z\u00e4hlt \u00fcbrigens auch zu den 100 sch\u00f6nsten Burgen Japans. Leider wurde die R\u00e4ume innen, bis auf einem Informationsraum, nicht ausgebaut. \u00dcber eine Dokumentation konnte man die Schritte des Wiederaufbaus nachverfolgen. Nat\u00fcrlich konnte man hier auch einen Stempel abholen, den \u00fcbrigens einige Japaner f\u00fcr ihr Burgen-Stempel-Buch sammelten.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>2016 wurde die Br\u00fccke zum Innenhof der Burganlage rekonstruiert. Diese hat mich sehr beeindruckt. Der Innenhof selbst war noch bewachsen und arch\u00e4ologisches Ausgrabugsgebiet. Hier war noch eine Menge zu tun, um die alten Mauern wieder auferstehen zu lassen.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Nachdem wir die Burgreste erkundet hatten, ging es f\u00fcr uns weiter. Es war bereits Sp\u00e4tnachmittag und ich suchte noch nach einem Schrein f\u00fcr einen Stempel f\u00fcr mein Goshuincho. Einige waren bereits am Schlie\u00dfen, doch ich fand einen Schrein, bei dem ich Klingeln musste. Es erschien eine Frau, die mein B\u00fcchlein entgegen nahm und DANN einfach einen kalliagraphischen Zettel einklebte, Stempel drauf &#8211; fertig. Ich war ganz sch\u00f6n geschockt, dass in mein wunderbares B\u00fcchlein nicht eingezeichnet, sondern per Klebestift einfach eingeklebt wurde. Au\u00dferdem war der Zettel etwas zu gro\u00df f\u00fcr meine Seite und schaute einfach unvollst\u00e4ndig aus. Etwas fassungslos ging ich zu Alfred zur\u00fcck zeigte ihm die neueste Errungenschaft. Auch er konnte keine Antwort auf das Eingeklebte finden. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass wir am Ende der Saison waren und die Kalliagraphen ihre Handgelenke dadurch schonen wollten. Im Nachinein kann ich es verstehen. Sieht trotzdem nicht sch\u00f6n aus&#8230;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Stadtpanorama<\/h2>\n\n\n\n<p>Von der Touristinfo bekamen wir den Tipp, dass man umsonst in das h\u00f6chste Geb\u00e4ude der Stadt fahren konnte und dort eine fantastische Sicht \u00fcber Yamagata haben werde. Da es bereits Anfing zu D\u00e4mmern wollte ich nat\u00fcrlich den Sonnenuntergang von dort anschauen. Gesagt, getan. Nach einer kleinen Suche nach dem richtigen Liftschacht, fanden wir uns in einem achteckigen Vorraum wieder. Der Aufzug brachte uns direkt in den obersten Stock wo auch zwei Restaurants waren. Auf den Spei\u00dfekarten standen \u00fcbrigens keine Preise dran, was uns davon abhielt den Sonnenuntergang mit einem Glas Wein zu genie\u00dfen. Vom 24. Stock hatten wir einen sch\u00f6nen Ausblick \u00fcber die Stadt.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachtleben in Yamagata<\/h2>\n\n\n\n<p>Da wir mittlerweile einen guten \u00dcberblick \u00fcber die Stadt bekommen hatten, fanden wir schnell zu den Restaurants und Bars. Gleich im Ersten waren wir Willkommen. In der Mitte des Raumes war ein Grill aufgestellt, auf dem Speckspie\u00dfe gebraten wurden. Wir bestellten Bier und japanischen Wisky (der hier sehr g\u00fcnstig ist) und probierten uns durch die Spei\u00dfekarte. Im Hintergrund lief ein Rugbyspiel. So langsam f\u00fcllte sich der Raum und es kamen immer mehr Japaner. Diese hatten alle Gutscheinhefte dabei, mit denen sie dann Getr\u00e4nke ausl\u00f6sen konnten. Auch die Stra\u00dfen f\u00fcllten sich mit G\u00e4sten, die solche gelben Scheine dabei hatten. Als Alfred einen Japaner darauf ansprach, bekam er keine genaue Antwort. Es dauerte auch nicht lange, da begriffen wir, dass fast alle L\u00e4den sich auf die Kunden eingestellt hatten und wir nach einem Barwechsel nur noch abgewiesen wurden. Es wollte uns aber auch keiner erkl\u00e4ren wie man diese Gutescheine erwerben konnte. <\/p>\n\n\n\n<p>Da der Abend sehr kurz endete, entschlossen wir uns zur\u00fcck zum Hotel zufahren und fr\u00fch ins Bett zu gehen. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag zogen wir mit unserem Gep\u00e4ck weiter nach Yamagata, mittig zwischen Akita und &hellip; <a href=\"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/yamagata-stadt-in-den-bergen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"more-button\">Continue Reading<span class=\"screen-reader-text\">Yamagata &#8211; Stadt in den Bergen<\/span><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":3189,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-3183","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-japanreise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3183"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3183\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3350,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3183\/revisions\/3350"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}