{"id":3015,"date":"2019-10-14T08:00:45","date_gmt":"2019-10-14T06:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=3015"},"modified":"2019-10-14T08:25:58","modified_gmt":"2019-10-14T06:25:58","slug":"stadtbesichtigungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/stadtbesichtigungen\/","title":{"rendered":"Stadtbesichtigungen"},"content":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag f\u00fchrte unser Programm nach Akita und der Samuraistadt Kakunodate. Da wir mit dem JR Pass bisher nur Localtrains genutzt haben, wollten wir heute mit schnelleren Z\u00fcgen St\u00e4dte besichtigen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"734\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-07-track-akita-day-2-1024x734.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3097\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-07-track-akita-day-2.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-07-track-akita-day-2-300x215.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/2019-10-07-track-akita-day-2-768x550.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Unsere Route in Blau<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Akita war eine gr\u00f6\u00dfere Stadt, die seitjeher vom Reisanbau in der Umgebung profitierte. Daher ist es nicht verwunderlich, dass im Stadtnamen auch das Kanji-Zeichen f\u00fcr Reisfeld zu finden ist. Und wo Reishandel ist, setzten auch viele Sakebrauereien in der Umgebung an. Daher konnte man dort auch Burgreste und \u00e4ltere Schreine besichtigen. Dies stand nat\u00fcrlich auf den obersten Punkten meiner Sightseeing Liste. Akita ist auch f\u00fcr das Kanto-Matsuri Festival im Sommer sehr bekannt. Dort tragen M\u00e4nner lange Bambusger\u00fcste mit bis zu 50 Lampions auf Schulter oder sogar auf dem Kopf durch die Stra\u00dfen. Das ganze muss Irre aussehen. In der Stadt verwiesen einige Figuren oder Bilder auf das Fest.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Akita<\/h2>\n\n\n\n<p>Bei der Ankunft in Akita merkten wir, wie die Anzahl westlicher Touristen zunahm. Die Pr\u00e4fekturhauptstadt war auch ein wichtiger Knotenpunkt f\u00fcr Reisende an der Seite des japanisches Meeres. Au\u00dferdem waren auch viele Gesch\u00e4ftsm\u00e4nner zu sehen, was ebenfalls zeigte, dass das Business in der Stadt wichtig war.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber eine \u00fcberdachte Promenade gelangte man vom Bahnhof auf die Hauptstra\u00dfen. Von der Touristeninfo bekamen wir einen Stadtplan mit den wichtigsten Sehensw\u00fcrdigkeiten mit. Diese erg\u00e4nzten wir mit der Besichtigung kleiner Schreine, die man an nahe jeder Hausecke finden konnte. Auch \u00e4ltere Japaner pilgerten zu dieser Zeit von Schrein zu Schrein, die meist Schlicht ausgestattet und unbewacht waren. F\u00fcr mich war es sehr sch\u00f6n zwischen den H\u00e4usern \u00fcber Pfade zu den Holzschreinen zu gehen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wir peilten zun\u00e4chst den Burgh\u00fcgel an, auf dem der Aktia-Hachiman-Schrein mit einer restaurierten Burg stand. Der Burggarten war sehr sch\u00f6n und breit angelegt und mit abwechslungsreicher Vegetation bepflanzt. Der Hauptschrein war sehr sch\u00f6n, allerdings war gerade niemand zu sehen f\u00fcr einen Stempel meines Tempelbuches. Wir stiegen auf die Anh\u00f6he und hatten neben einem sch\u00f6nen Blick auf die Stadt auch die Burg erreicht. Der Burgh\u00fcgel lie\u00df Erahnen, dass fr\u00fcher die Anlage \u00fcber die ganze Erh\u00f6hung ging, wovon heute nur noch ein Geb\u00e4ude \u00fcbrig war. Von au\u00dfen sah das Haus zwar sehr sch\u00f6n aus, doch innen gab es nicht viel her. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass nahezu alle Schlossgeb\u00e4ude innen wenig ausgebaut waren.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p>Wir setzten unseren Rundweg fort und kamen neben Tempeln auch an dem Ausgehviertel vorbei. Bis auf einem Ramenrestaurant waren alle Gesch\u00e4fte und Bars noch geschlossen, was uns dazu veranlasste am n\u00e4chsten Abend vorbei zu kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlie\u00dflich kamen wir am Bahnhof wieder an und nahmen den n\u00e4chsten Schnellzug nach Kakunodate.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kakunodate &#8211; Stadt der Samurai<\/h2>\n\n\n\n<p>Bereits am Bahnhof in Akita wurde Kakunodate im Herbst als Stadtbesuch angeprie\u00dfen. Der Reisef\u00fchrer empfahl die Stadt zur Kirschbl\u00fcte anzufahren. Kakunodate geh\u00f6rt zu den wenigen St\u00e4dten in Japan, in denen alte Samuraih\u00e4user noch erhalten sind. <\/p>\n\n\n\n<p>Kaum angekommen, steuerten wir die Touristeninformation wegen eines Stadtplanes an. Mit den besten Informationen gingen wir auch schon los, da das alte Viertel ca 20 Minuten Gehweg vom Bahnhof entfernt war. Da es auch schon Nachmittag war, blieb uns bis zum Sonnenuntergang wenig Zeit f\u00fcr die Besichtigung einer ganzen Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir erreichten die ersten H\u00e4user und waren \u00fcberw\u00e4ltigt. Die Grundst\u00fccke waren \u00fcber eine schwarze Palisade von der Stra\u00dfe abgegrenzt und nur durch gro\u00dfe Toreing\u00e4nge zug\u00e4nglich. An jedem Toreingang hing ein Schild mit dem Familiennamen darauf. Manche H\u00e4user waren frei zug\u00e4nglich: Man konnte den Innenhof betreten und in wenige sogar eintreten. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Allerdings waren keine Fotos erlaubt. Innen war das Haus in mehrere R\u00e4ume aufgeteilt, die mit Matten ausgelegt waren. Leider war in den R\u00e4umlichkeiten keine Inneneinrichtung vorhanden. Es gab auch ein Haus, das hohen Eintritt verlangte, das allerdings mit historischen Ambiente ausgestattet war. Auch den Innenhof konnte man nur zum Teil anschauen, der dann auf der R\u00fcckseite des Hauses in den Garten \u00fcber ging. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<p>Manche H\u00e4user wurden auch privat genutzt. Daf\u00fcr waren die au\u00dfen Tore verschlossen und auch keine Schilder angebracht. Ich fragte mich, wie es wohl war in so einem historischen Viertel zu leben und dabei die ganzen Besucherstr\u00f6me auszuhalten. \u00dcbrigens, waren zu der Zeit nur wenige Menschen unterwegs, die meisten kamen erst zur Kirschbl\u00fctenzeit. Dann erbl\u00fcht der ganze Ort in die rosa-wei\u00dfen Farben. Dieses Ereignis wird auch genutzt, um in seinem Kimono spazieren zu gehen. Zumindest zeigten dies alle m\u00f6glichen Fotographien \u00fcber die Stadt. <\/p>\n\n\n\n<p>Der ganze Ort strahlte eine besondere Atmosph\u00e4re aus. Die herbstliche Stimmung verbunden mit den alten Samuraih\u00e4usern und der D\u00e4mmerung waren die perfekte Kulisse f\u00fcr ein Samuraidrama. Auch die Verkaufsst\u00e4nde waren im alten Design. Das ganze Bild sah sehr sch\u00f6n aus<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<p>Gegen 17.20 Uhr ging die Sonne unter und auch f\u00fcr uns wurde es Zeit den Zug zur\u00fcck zu erwischen. W\u00e4hrend wir durch die Stra\u00dfen hasteten, fiel uns ein riesiger Schwarm Kr\u00e4hen auf, die in einen langen Bogen um den Wasserturm der Stadt flogen. Das ganze sah etwas merkw\u00fcrdig aus, zumal der L\u00e4rm der Kr\u00e4hen sehr laut war. Wir mussten f\u00fcr einen Moment inne halten und das Spektakel n\u00e4her betrachten. Mit den aufkommenden Wolken und der n\u00e4chtlichen D\u00e4mmerung war das eine spezielle Stimmung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3053\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-768x576.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-640x480.jpg 640w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/P1030877-820x615.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir erreichten den Zug rechtzeitig und fuhren zur\u00fcck nach\nAkita. <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Tag f\u00fchrte unser Programm nach Akita und der Samuraistadt Kakunodate. 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