{"id":2877,"date":"2019-10-10T18:00:45","date_gmt":"2019-10-10T16:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=2877"},"modified":"2019-10-11T04:04:06","modified_gmt":"2019-10-11T02:04:06","slug":"unsere-letzte-etappe-auf-hokkaido","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/unsere-letzte-etappe-auf-hokkaido\/","title":{"rendered":"Unsere letzte Etappe auf Hokkaido"},"content":{"rendered":"<p>Wir kamen sp\u00e4t in der Nacht im Mich no Eki Makkari an. Die Region ist f\u00fcr ihre Blumenlandschaft bekannt, weshalb ich f\u00fcr den kommenden Tag einen Abstecher zu einer solchen Blumenfarm geplant hatte. Doch die meisten Felder waren bereits umgegraben und auch das Wetter lud nicht zum verweilen ein.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hei\u00dfe S\u00fc\u00dfkartoffeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Daher planten wir ein wenig um. Zwar mussten wir am Sp\u00e4tnachmittag\/fr\u00fcher Abend in Sapporo das Auto abgeben, dennoch wolte ich auf dem Weg dorthin noch etwas anschauen. Wir erinnerten uns an ein Gespr\u00e4ch mit Misa und Tomo, die von einem sch\u00f6nen St\u00e4dtchen bei Sapporo geschw\u00e4rmt hatten und wir beschlossen es anzufahren. Auf dem Weg zu unseren neuen Reiseziel fuhren wir durch die Apfelplantagen Hokkaidos. An der Stra\u00dfe verkauften die Obstbauern ihre Ware in kleinen St\u00e4nden. Wir kamen an einem gr\u00f6\u00dferen Holzh\u00e4uschen vorbei, wo bereits zwei Touristenbusse davor warteten. Neugierig hielten wir an und schauten rein. Auch hier wurden verschiedene Apfelsorten angeboten. Aus einer Ecke roch es s\u00fc\u00dflich lecker und als wir n\u00e4her traten, erkannten wir einen Kohleofen in dem S\u00fc\u00dfkartoffeln gebacken wurden. Keine Frage also, dass jeder von uns eine gleich zum Verzehr kaufte. Eine S\u00fc\u00dfkartoffel im Herbst zu essen, geh\u00f6rt auch zum japaneese Style \ud83d\ude00 <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2837\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-768x576.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-640x480.jpg 640w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_101532-820x615.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Yummi &#8211; die S\u00fc\u00dfkartoffeln wurden mit Honig \u00fcberzogen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Otaru<\/h2>\n\n\n\n<p>Otaru lag an der Nordwestk\u00fcste und versprach sch\u00f6ne Kan\u00e4le und Shoppingstra\u00dfen. Gegen Mittag erreichten wir das St\u00e4dtchen und brauchten zun\u00e4chst eine Weile, um einen geeigneten Parkplatz f\u00fcr den Camper zu finden. Wir fanden einen au\u00dferhalb des touristischen Zentrums, was f\u00fcr uns wiederum bedeutete die Gehzeit hin und zur\u00fcck einzuplanen. Obwohl uns nicht viel Zeit blieb, packten wir dennoch unser Tagesziel an. <br> Das Zentrum war \u00fcberschaubar gro\u00df und besonders bei japanischen Touristen sehr beliebt. Viele L\u00e4den boten Glasmanufakturen an, nicht zuletzt auch deutsche. Neben Weingl\u00e4sern konnte man auch allerei Glasfiguren, Schmuck oder auch Glasstifte erwerben. F\u00fcr uns Backpacker jedoch nicht geeignet. Die Einkaufsstra\u00dfe war sehr zentral und in viele kleine Gesch\u00e4fte aufgeteilt, was einen D\u00f6rflichen Charakter zeichnete. \u00dcber die Hauptstra\u00dfe gelangten wir zum Hauptkanal, an dem eine Promenade entlang f\u00fchrte. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2844\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-768x576.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-640x480.jpg 640w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/IMG_20191004_122135-820x615.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Leichter Regen an dem Tag..<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf der zum Meer zugewandten Seite waren alte Warenh\u00e4user aus Backstein zu Restaurants oder gr\u00f6\u00dferen Boutiquen ausgebaut.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<p><br> Viele kleine Caf\u00e9s lagen in historischen Geb\u00e4uden und luden zum verweilen ein. Da wir jedoch kein Fr\u00fchst\u00fcck hatten, wollten wir zun\u00e4chst eine s\u00e4ttigende Mahlzeit haben. Bei all der Auswahl fiel es jedoch schwer, etwas neues und preisg\u00fcnstiges zu finden und so irrten wir noch ein wenig durch die Viertel auf der Suche nach dem perfekten Restaurant. Und wir fanden es: ein bayerisches Lokal, in dem sogar die Edertaler Spitzbuben am Abend auff\u00fchrten. Nat\u00fcrlich bestellten wir uns bayerische Schmankerl, f\u00fcr mich ein Paar Wei\u00dfw\u00fcrscht und f\u00fcr Alfred frittierter Oktopus. Die Wei\u00dfwurst war etwas st\u00e4rker gew\u00fcrzt, als die bayerischen und schmeckte eher nach Bratwurst &#8211; aber dennoch ganz ok. Der s\u00fc\u00dfe Senf war jedoch sehr fl\u00fcssig und weniger s\u00fc\u00df als senfig ( wenn ihr versteht was ich meine \ud83d\ude09 ) Man merkte, dass die Japaner versucht haben, die bayerischen Spezialit\u00e4ten auf Hokkaido nachzukochen &#8211; und es war ganz gut gelungen. Die Speisekarte beschrieb auch die veschiedenen Biere, wie das Schwarzbier, Weizen oder das Radler &#8222;for bicycle&#8220; \ud83d\ude00 Wir mussten schon \u00fcber das eine oder andere Schmunzeln. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p><br> Nachdem wir gut gegessen hatten ging es wieder zur\u00fcck zum Auto, mit dem Ziel Sapporo.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00dcber Nacht in Sapporo<\/h2>\n\n\n\n<p>Der ultimative Plan: Alfred fuhr mich bis zum Hotel und ich checkte mit all dem Gep\u00e4ck ein. Das war die Theorie. In der Praxis kamen wir in den Feierabendverkehr rein und mussten in das Zentrum von Sapporo fahren. Dazu kam der Zeitdruck das Auto rechtzeitig abzugeben. In all dem Chaos \u00fcbersahen wir auch noch den Eingang zum Hotel und ich musste mit zwei voll gepackten Wanderrucks\u00e4cken und drei Taschen die letzten Meter selbst bew\u00e4ltigen. Was bis zu diesen Punkt auch kein Problem war, h\u00e4tte sich nicht die unterste Tasche von Alfreds Rucksack gel\u00f6st. Eine ganze Packung Visitenkarten fiel auf die nasse Stra\u00dfe. Einige Japaner wichen erschrocken zur Seite, als ich laut fluchend das ganze Gep\u00e4ck ablegte, um alles aufzusammeln.<br>\nEin wenig sp\u00e4ter erreichte ich das Hotel und checkte mit all dem Gep\u00e4ck ein. Dann hie\u00df es warten. Ich hoffte innst\u00e4ndig, dass Alfred es noch rechtzeitig zur abgabe schaffte und versuchte der Hotelrezeption auf englisch zu erkl\u00e4ren, ob sie nicht bei der Autovermietung anrufen k\u00f6nnten und sich nach ihm erkundigen k\u00f6nnten. Was sie verstanden war allerdings dass ich ein Auto mieten wollte \ud83d\ude00<br>\nAuch diese Erfahrung machten wir immer wieder: ob an der Touristeninformation oder beim Hotel, englisch sprechende Japaner waren bei solchen Knotenpunkten eine Seltenheit.<br>\nUnd dann endlich klopfte es an der Zimmert\u00fcre: Alfred konnte das Auto noch rechtzeitig abgeben und wurde dann auch noch vom Vermieter zur n\u00e4chsten Metrostation gefahren. Ein Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer Verschnaufspause ging es darum die n\u00e4chsten Schritte zu planen. Schlie\u00dfich waren wir am Ende unserer Rundreise auf Hokkaido angelangt. Welches Fortbewegungsmittel w\u00fcrde wir als n\u00e4chstes nehmen? Was waren unsere n\u00e4chsten Stationen?  <\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kamen sp\u00e4t in der Nacht im Mich no Eki Makkari an. 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