{"id":2258,"date":"2019-10-03T08:00:58","date_gmt":"2019-10-03T06:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=2258"},"modified":"2019-10-03T01:25:41","modified_gmt":"2019-10-02T23:25:41","slug":"am-noerdlichsten-punkt-japans","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/am-noerdlichsten-punkt-japans\/","title":{"rendered":"Am n\u00f6rdlichsten Punkt Japans"},"content":{"rendered":"<p>Nach einer Zwischen\u00fcbernachtung auf unserer Strecke erreichten wir am fr\u00fchen Vormittag die Hafenstadt Wakkanai. Sie ist die n\u00f6rdlichste Stadt von Hokkaido, liegt an der Soya Bucht und ist wegen warmer Meeresstr\u00f6mung ganzj\u00e4hrig Eisfrei. Zu den beliebtesten Sehensw\u00fcrdigkeiten z\u00e4hlte auch der Aussichtsturm im Wakkanai Park mit einer H\u00f6he von 80 Meter, wobei die Aussichtsplatform 240 Meter \u00fcber dem Meerespiegel liegt. F\u00fcr uns die Chance bis \u00fcber die Grenze Japans schauen zu k\u00f6nnen. <br> Wir wanderten also den H\u00fcgel hoch und passierten dabei einen Tempel. Leider hatte ich mein Goushin-chu nicht dabei. Den Stempel wollte ich aber am Abend nachholen. Der Park war breit angelegt, leider wegen des Herbstes ohne Blumen. Wir erreichten etwas schwitzend die Plattform und genossen die bereits gute Aussicht. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Am Aussichtsturm<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Turm selbst war ein Museum \u00fcber die regionale Geschichte angelegt: von den ersten Steinzeitfunden \u00fcber die Ainu bis hin zur neuesten Geschichte. Unter regionaler Geschichte war auch die heute russichsche Insel Sacharin eingeschlossen, deren kulturelle Wichtigkeit immer wieder thematisiert wurde. Besonders im Kapitel \u00fcber den zweiten Weltkrieg wurde die Geschichte \u00fcber den Verlust der Insel beschrieben. Die damals dort lebenen 140.000 Japaner mussten quasi \u00fcber Nacht die Insel sofort verlassen und konnten nur das allern\u00f6tigste mitnehmen. An einer Wand wurden Bilder von neun Frauen aufgeh\u00e4ngt, die als Heldinen dargestellt wurden. Nachdem Kriegsende wurde eine japanische Stadt, die an der Grenze zu Russland lag, attackiert. Diese Frauen hielten bis zum Schluss in der Kommunikationszentrale Stellung, um mit dem Festland per Funk in Kontakt zu bleiben. F\u00fcr beide Ereignisse wurden Denkm\u00e4ler gesetzt, die wir sp\u00e4ter besichtigten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach der Ausstellung fuhren wir mit dem Aufzug hoch zur Aussichtsplattform. Leider war es zu die\u00dfig, um nach Russland schauen zu k\u00f6nnen, daf\u00fcr sahen wir einen anderen interessanten Punkt. Bereits auf der Hinfahrt konnten wir den Rishiri Vulkan sehen und fragten uns damals schon, wo dieser gro\u00dfe Berg stand. Nun die Aul\u00f6sung: es ist eine Vulkaninsel, die einen sehr sch\u00f6nen Wildblumennationalpark haben soll. F\u00fcr einen Moment \u00fcberlegten wir uns dorhin zu fahren. Allderings dauerte es zu lange und w\u00fcrde unsere Planung mit dem Camper sehr durcheinander bringen. Schie\u00dflich warteten noch weitere Abenteuer auf uns.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Memorialpark Wakkanai<\/h2>\n\n\n\n<p>Wieder auf dem Boden angekommen gingen wir runter zum Memorialpark, wo am Anfang eine Hundestatue stand. Es handelte sich um ein Denkmal \u00fcber die erste japanische Expedition zum S\u00fcdpol, zu welcher auch Schlittenhunde mitgenommen wurden. Wegen schlechten Wetters konnten am Ende der Expedition nicht alle Hunde wieder zur\u00fcck mitgenommen werden. Es mussten 15 Hunde in der Eislandschaft zur\u00fcck gelassen werden. Nach zwei Jahren stellte man fest, dass zwei Hunde die K\u00e4lte \u00fcberlebte hatten. Taro und Jiro. Diese wurden in Japan sehr gefeiert. In den Souveniershops in Wakkanai sind auch \u00fcberall die zwei Hunde zu sehen. <br> Die eben besprochenen Denkm\u00e4ler aus dem zweiten Weltkrieg waren beide in Richtung Sacharin ausgerichtet. Immer wieder kamen japanisch Touristen vorbei und fotografierten die Denkm\u00e4ler.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzten unseren Weg weiter fort und kamen schlie\u00dflich am Auto im Hafen wieder an. Nachdem wir einige Tage kein Internet mehr hatten, wurde es dringend Zeit den Blog zu akutalisieren.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Am n\u00f6rdlichsten Punkt Japans<\/h2>\n\n\n\n<p>Gegen Abend ging es f\u00fcr uns, etwas sp\u00e4ter als geplant wieder weiter. Wir fuhren an der K\u00fcste entlang, konnten jedoch nichts sehen, da bereits zwischen 5 und 6 Uhr die Sonne unter ging. Nach einer Stunde Fahrtzeit erreichten den n\u00f6rdlichsten Punkt Japans in der Nacht. Zumindest waren wir nicht die einzigen: Vor und nach uns kamen immer japanische Touristen f\u00fcr ein Foto vorbei. Dennoch blieben die Stra\u00dfen, bis auf Wild, ziehmlich leer und dunkel.<\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4t am Abend erreichten wir Monbetsu, eine Zwischenhaltestelle auf unserer Tour. Wir wollten dort \u00fcbernachten &#8211; aber sehr sehr fr\u00fch aufstehen \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einer Zwischen\u00fcbernachtung auf unserer Strecke erreichten wir am fr\u00fchen Vormittag die Hafenstadt Wakkanai. 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