{"id":2123,"date":"2019-10-02T18:21:34","date_gmt":"2019-10-02T16:21:34","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=2123"},"modified":"2019-10-02T03:42:04","modified_gmt":"2019-10-02T01:42:04","slug":"eine-bergtour-im-zentralgebirbge-von-hokkaido","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/eine-bergtour-im-zentralgebirbge-von-hokkaido\/","title":{"rendered":"Eine Bergtour im Zentralgebirbge von Hokkaido"},"content":{"rendered":"<p>Wir standen fr\u00fch morgens auf, um so schnell wie m\u00f6glich wieder auf der Stra\u00dfe und am Berg zu sein. Unser neues Ziel war der Berg Asahidake. Nach knapp zwei Stunden Fahrt erreichten wir den Ort Sounkyo direkt am Berg. Wir merkten schnell, dass hier viele Touristen vorbei kamen, da der Ort viele Hotels und G\u00e4steh\u00e4user anbot. Eine Seilbahn f\u00fchrte auf den Vorberg, danach ging es mit dem Sessellift weiter nach oben. Keine Sorge, wir hatten genug Wegstrecke noch vor uns. Das Wetter war einmalig \u2013 strahlend blauer Himmel mit Sonnenschein, dazu der Ausblick auf die W\u00e4lder in der Herbstlaubverf\u00e4rbung. Was will man mehr? <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<p>Oben angelangt, ging es auch schon los. Einige Bustouristen fuhren zwar mit dem Sessellift auch nach oben, blieben aber dort nur f\u00fcr ein Foto. Am Anfang des Weges kam man an einem kleinen H\u00e4uschen vorbei, an dem noch einmal alle Informationen \u00fcber das Wandergebiet, der Tierwelt und der Vegetation zusammengefasst wurden. Daneben lag ein Buch in dem man seinen Namen mit der heutigen Datumsangabe und dem Streckenziel eintragen musste. Auch eine Nummer f\u00fcr den Emergency war aufzuschreiben. In dem Gebiet gab es zwar keine B\u00e4ren, dennoch war die Region sehr gebirgig. Nach unseren Eintragungen ging es dann endlich los. Der Weg f\u00fchrte die n\u00e4chsten Stunden nahezu immer steil bergauf, bot aber ein wunderbares Panorama mit absoluten Weitblick. Auch die Vegetation ver\u00e4nderte sich mit der Steigung. Boten anfangs noch kleine Birken (gebogen durch den Schnee vermute ich) Schatten, wurden die Pflanzen mit der Zeit immer kleiner und verzweigter. Auch die Tierwelt zeigte sich. Ein Streifenh\u00f6rnchen auf der Suche nach Nahrung kreuzte unseren Weg. Egal wie gut die Bilder sind: in der Realit\u00e4t sehen diese Gesch\u00f6pfe tausendmal s\u00fc\u00dfer aus! Auf den Informationsplakaten vom Wegeingang sowie auch sp\u00e4ter, wurde ausdr\u00fccklich vor Tierf\u00fctterung gewarnt und untersagt. Die letzten Meter zum Hochplateau waren besonders schwer, da man ein Schneefeld aufsteigen musste. Besonders f\u00fcr die nicht-alpinen Touristen war der Abstieg eine echte Herausforderung. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_2_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Auf dem Plateau<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit einem Ruck waren wir auch schon oben und wurden von einer wundersch\u00f6nen Berglandschaft \u00fcberrascht. Uns blieb f\u00fcr einige Augenblicke der Mund offen. Z\u00fcgig packten wir unsere Regenjacken aus, da es nicht nur kalt, sondern auch sehr windig geworden ist. Wir genossen den Anblick einige Augenblicke, bevor es weiter ging. Unser geplante Rundweg fing erst sp\u00e4ter an. Es ging also wieder die H\u00fcgel runter und tiefer in die Bergwelt hinein. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir eine H\u00fctte, die sich gerade durch \u00e4u\u00dfere Umbauma\u00dfnahmen f\u00fcr den Winter vorbereitete. Dies war ein guter Moment, um auch etwas Pause zu machen. Wir packten unsere Brotzeit aus (das Brot war von der B\u00e4ckerei am Vortrag in Sapporo \u2013 siehe Bilder), wobei hier auch vespernde japanische Bergsteiger ihren Camping Kocher dabei hatten und warme Suppe a\u00dfen. Ganz ehrlich: wir waren schon sehr neidisch darauf. Eine warme Suppe bei der K\u00e4lte w\u00e4re der Himmel auf Erden gewesen. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_3_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der  Berg Keigetsu<\/h2>\n\n\n\n<p>Als wir fertig waren, checkten wir die Zeiten \u2013 der Rundweg w\u00fcrde doch l\u00e4nger dauern, als wir es bereits erwartet h\u00e4tten. Wir wollten es dennoch versuchen und gingen auf dem Weg in ein Schneefeld. Es dauerte keine 5 Minuten, bis wir merkten: der Weg verl\u00e4uft tats\u00e4chlich zum Gro\u00dfteil im Schnee und daf\u00fcr haben wir weder Ausr\u00fcstung, noch Zeit, noch Kraft. Wir kehrten um. Um wenigsten noch einen sch\u00f6nen Ausblick mitnehmen zu k\u00f6nnen. Daf\u00fcr eignete sich der Hausberg der H\u00fctte. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Anstieg war nicht sehr anstrengend \u2013 unsere Muskeln waren ja schon warm gelaufen. Auf der Spitze konnten wir die Gelegenheit f\u00fcr einige Fotos von uns nutzen \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_4_placeholder\n\n\n\n<p>Lange konnten wir leider nicht verweilen, da die Zeit dr\u00e4ngte und wir noch bei Tageslicht in Richtung unseres n\u00e4chsten Zieles fahren wollten. Nach dem erneuten Anstieg zum Plateau kam wieder das&nbsp; Schneefeld. Der Abstieg fiel sehr leicht, dennoch brauchten wir auf dem Weg immer noch viel Zeit. An der Seilbahn angekommen, konnte wir uns entspannen und die Fahrt nach unten genie\u00dfen. <\/p>\n\n\n\n<p>Im Ort ging es dann wie immer in Richtung Onsen. W\u00e4hrend wir unser Waschzeug vorbereiteten, fielen uns direkt auf der Gr\u00fcnfl\u00e4che eine Kirschkuh mit ihrem Kind auf. Wir wunderten uns, dass die Wildtiere so nah am Menschen direkt in den Ort kamen. Ihre Anwesenheit zog andere Touristen an. Eine wollte die Tiere sogar f\u00fcttern und ging auf sie zu. Das Wild wich entsetzt auf die Stra\u00dfe aus &#8211; zum Gl\u00fcck fuhr in dem Moment kein Auto. Ich fragte mich wie bl\u00f6d einige Menschen in der Welt umherwandelten. Genau dieses Problem wurde einige Tage sp\u00e4ter wieder thematisiert.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_5_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir standen fr\u00fch morgens auf, um so schnell wie m\u00f6glich wieder auf der Stra\u00dfe und &hellip; <a href=\"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/eine-bergtour-im-zentralgebirbge-von-hokkaido\/\" class=\"more-link\"><span class=\"more-button\">Continue Reading<span class=\"screen-reader-text\">Eine Bergtour im Zentralgebirbge von Hokkaido<\/span><\/span><\/a><\/p>","protected":false},"author":4,"featured_media":2155,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[4],"tags":[],"class_list":["post-2123","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-japanreise"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2123"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2123\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2256,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2123\/revisions\/2256"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2155"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}