{"id":2097,"date":"2019-10-02T03:22:30","date_gmt":"2019-10-02T01:22:30","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=2097"},"modified":"2019-10-02T03:22:31","modified_gmt":"2019-10-02T01:22:31","slug":"mit-dem-camper-durch-hokkaido","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/mit-dem-camper-durch-hokkaido\/","title":{"rendered":"Mit dem Camper durch Hokkaido"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag Morgen ging es f\u00fcr uns fr\u00fch los. Wir mussten mit\ndem Gep\u00e4ck ans andere Ende der Stadt kommen, wo unser mobiles Zuhause f\u00fcr die\nn\u00e4chsten 8 Tage auf uns wartete.<\/p>\n\n\n\n<p>Es war ein CamperVan, den wir Tage zuvor gemietet hatten. <\/p>\n\n\n\n<p>Doch bevor wir unser Ziel erreichten, mussten zwei Dinge erledigt werden. Das Erste war die Versendung einer Karte f\u00fcr den Geburtstag meiner Mutter. Kaum eingetreten, waren wir bereits zu einem Tageshighlitght der ganzen Postfiliale geworden. Wir machten das volle Programm mit, nahmen bei einem Gewinnspiel teil und gewann durch Losziehung auch noch Taschent\u00fccher und einen Bleistift. W\u00e4hrend unserer Anwesenheit kam auch noch der Filialleiter vorbei und \u00fcbergab uns kleine Geschenke! Wir waren etwas mit der Situation \u00fcberfordert und \u00fcbergaben nach Briefaufgabe viele unserer Gummib\u00e4rchen. Das freute die Postfilialenmitarbeiter so sehr, dass alle bei unseren Gehen aufstanden und uns Alles Gute w\u00fcnschten. Es war der absolute Hammer.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p>Unser zweiter Punkt auf der ToDo-Liste war Geld abheben. Mittlerweile waren wir sehr ge\u00fcbte Bankg\u00e4nger, doch au\u00dferhalb des Stadtzentrums wurde das zu einer echten Herausforderung. Es gab zwar an nahezu jeder Stra\u00dfenecke eine Bank \u2013 doch keine konnte unsere Geldkarten annehmen. Bl\u00f6d, wenn man noch die H\u00e4lfte der Campermiete bar nachzahlen musste. Etwas ver\u00e4rgert irrten wir durch die Gegend und fragten nach den Sinn einer Bank, bis wir auf DIE L\u00f6sung stie\u00dfen: man konnte auch in den Superm\u00e4rkten Geld abheben!! Die Shops waren \u00fcberall in Japan, alle zwei Stra\u00dfen verteilt und das ganze Jahr \u00fcber durchgehend ge\u00f6ffnet (nein, hier kann man nicht verhungern). Das Abheben an den Geldautomaten ging mit jeder Karte einfach und problemlos. Die Superm\u00e4rkte wurden damit f\u00fcr uns zu wahren Allesk\u00f6nnern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann am sp\u00e4ten Vormittag erreichten wir die Autovermietung.\nNachdem alle Papiere erledigt waren, konnten wir endlich das Auto begutachten. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Grand Horse<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Camper hat einen transformierbaren Innenraum, bei dem man von einem gro\u00dfen Bett, bis zu zwei Sitzen und Tisch alles umstellen konnte. Typisch f\u00fcr Camper in Japan besa\u00df es keine Toilette bzw Dusche. Sanit\u00e4re Anlagen konnte man \u00fcber zwei Wege erreichen: 1. Campingplatz anfahren \u2013 kostet aber. 2. \u00d6ffentliche Rastpl\u00e4tze nutzen, von denen es allein auf Hokkaido ca 117 gibt. Man darf hier allerdings nicht von deutschen Verh\u00e4ltnissen ausgehen \u2013 die Japanischen Sanit\u00e4ranlagen sind sehr sauber und haben fabelhafte Toiletten (mit vielen lustigen Kn\u00f6pfen). Auf den Damentoiletten gibt es sogar in jeder Kabine einen emergency Knopf. Wir planten ein, die sogenannten Michi no Ekis immer anzufahren, um Geld zu sparen. Dar\u00fcberhinaus boten diese Spots auch Infomaterial \u00fcber die jeweilige Umgebung sowie free Wifi an. Auch wenn das Wifi nicht immer stabil war, reichte es doch aus, um Emails zu checken. Ein gro\u00dfer Parkplatz, der jederzeit gerne auch von japanischen Pendlern genutzt wurde, rahmt die Anlage ein. F\u00fcr uns eine kosteng\u00fcnstige Alternative zu teuren Campingpl\u00e4tzen. \u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Das Grand Horse war Alfreds und mein erstes Wohnmobil, weshalb wir uns bei der Einf\u00fchrung viel Zeit lie\u00dfen und alles detailiert erkl\u00e4rt bekommen wollten. Dann war es endlich soweit! Schnell warfen wir unser Gep\u00e4ck rein und starteten auch schon gleich los. Unser n\u00e4chstes Ziel war knapp 250 km von Sapporo entfernt und lag in der Mitte Hokkaidos. Zun\u00e4chst musste Alfred ran und das Auto durch den Sapporo Stadtverkehr bringen, was bei der Gr\u00f6\u00dfe nicht immer trivial war. Und ja, es herrscht Linksverkehr in Japan, was besonders beim Abbiegen h\u00f6chste Konzentration erforderte. Als wir aus der Stadt drau\u00dfen waren und die erste Landluft schnupperten, war die gr\u00f6\u00dfte Anstrengung auch vor\u00fcber. <\/p>\n\n\n\n<p>Gegen Abend erreichten wir unser Ziel, Asahikawa. Es war bereits dunkel und kaum ein Gesch\u00e4ft hatte noch ge\u00f6ffnet. Nach einen kleinen Erkundungsspziergang zogen wir uns in unseren Van zur\u00fcck und stie\u00dfen mit Sake auf die erste erfolgreiche Fahrt an.<\/p>\n\n\n\n<p>Dann ging es auch schon fr\u00fch ins Bett, denn am n\u00e4chsten Morgen planten wir bereits eine gro\u00dfe Bergtour \ud83d\ude09<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag Morgen ging es f\u00fcr uns fr\u00fch los. 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