{"id":1383,"date":"2019-09-16T15:11:44","date_gmt":"2019-09-16T13:11:44","guid":{"rendered":"https:\/\/vollweiler.eu\/?p=1383"},"modified":"2019-09-18T07:15:29","modified_gmt":"2019-09-18T05:15:29","slug":"1383-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/vollweiler.eu\/en\/1383-2\/","title":{"rendered":"Ankunft am Towada See"},"content":{"rendered":"<p>Die Nacht im Bus war kurz. Nat\u00fcrlich konnte man wenig schlafen &#8211; dennoch war es die g\u00fcnstigste und effektivste M\u00f6glichkeit, um an unser Ziel zu kommen: Dem Towada See. Die Verbindung dazu stellte sich als ein echter Krimi heraus, da wir zun\u00e4chst zur Hafenstadt Hachinohne kommen mussten und danach mit dem Bus weiter zum See fuhren. Die letzte Busabfahrt war allerdings bereits gegn 13 Uhr. Um von Tokio in den Norden von Honshu zu gelanden, konnte man mit dem Zug oder Bus fahren. Die erste M\u00f6glichkeit war \u00fcber 100 Euro teuerer als der Bus und damit aus unserem Budget.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"766\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe-1024x766.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1433\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe-768x575.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/track-tokio-hachinohe-640x480.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Alfred hat die Busfahrt via GPS getrackt. Die Strecke war 648 km lang.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Hachinohe &#8211; Hafenstadt am Meer<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach gef\u00fchlt zwei Stunden schlafen war es pl\u00f6tzlich soweit: Das Licht im Bus ging an, wenige Worte des Busfahrers und kurze Zeit sp\u00e4ter waren wir auch schon in einem leeren Busbahnhof mitten im Niergendwo. Es war 5:30 am Morgen. Direkt neben uns ein Markt, auf dem drei, vier Bauern Gem\u00fcse und Fischer ihren Fisch verkauften. Alfred ging los und suchte nach Karten und Orientierungspunkte w\u00e4hrend ich auf unser Zeug aufpasste. Wir brauchten weitere 1 1\/2 Stunden um unser Gep\u00e4ck in ein Schlie\u00dffach zu verstauen und einen der nun fahrenden Busse ins Stadtzentrum zu nehmen. Unsere Mission: KAFFEE!!! Und jedes Cafe, das wir aufsuchten war noch geschlossen. Halb wach ging es durch eine Stadt, die viel Verkehr, aber wenig Menschen auf den Stra\u00dfen hatte. Mittlerweile verstanden wir auch, dass eine Zuglinie durch Hachinohe fuhr und anhand von Infotafeln fanden wir heraus, dass Sonntags Markt war. In der Hoffnung dort auf etwas Koffeinhaltiges und Fr\u00fchst\u00fcck zu sto\u00dfen machten wir uns auf den Weg. Wir erreichten den Markt an der Hafenkante, als dieser bereits zu Ende war und konnten noch schnell das begehrte Hei\u00dfgetr\u00e4nk, sowie s\u00fc\u00dfes H\u00e4hnchen und gef\u00fcllte Reisb\u00e4lle erhaschen. <\/p>\n\n\n\n<p>Gest\u00e4rkt erkundeten wir den Hafen, wobei wir mehrmals von Fischern oder \u00e4lteren Leuten angesprochen wurden. Wir erreichten eine Parkanlage, auf der ein Aussichtsturm stand. Nach erkunden des Panoramas, ging es auch schon zur\u00fcck zum Busbahnhof. Wir wollten dort zu Mittag essen und uns bei der Touristeninfo informieren, bevor wir den letzten Bus nahmen. Der Ticketkauf beim Bus ist anders als in Deutschlad. Man zieht beim Einstieg ein Ticket und bezahlt beim Aussteigen. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Fahrt zum Towada See<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Busfahrer war sehr nett und er packte unsere schweren Rucks\u00e4cke selbst in ein Gep\u00e4ckabteil. Wir erz\u00e4hlten ihm unser Reiseziel, welches die Endstation war. Es waren nur wenige Mitfahrer dabei und so konnten wir unsere Sitze weit nach hinten lehnen und gem\u00fctlich einschlafen. An der Station Towada City hielt der Bus ebenfalls an und der Busfahrer kam pl\u00f6tzlich zu uns nach hinten. Er erkl\u00e4rte uns, dass wir am Ziel seien, was f\u00fcr mich keinen Sinn ergab da kein See zu sehen war. Alfred erkl\u00e4rte ihm dass wir wirklich bis zum Schluss im Bus bleiben mussten, wodurch sich der Busfahrer mehrfach entschuldigte. Von Station zu Station wurden es immer weniger, bis wir schlie\u00dflich alleine Bus waren. <\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Anzeichen, dass der See in der N\u00e4he war, waren die vielen kleinen und gro\u00dfen Wasserf\u00e4lle, die alle 10 Meter neben dem Bus erschienen. Ein kleiner Spazierweg fr\u00fchrte zwischen Stra\u00dfe und Wasserf\u00e4llen entlang. F\u00fcr uns stand bereits fest: da m\u00fcssen wir noch spazieren gehen \ud83d\ude42 Also, macht euch f\u00fcr weitere Wasserf\u00e4lle bereit \ud83d\ude00 \ud83d\ude00 <\/p>\n\n\n\n<p>Als der Bus den See erreichte, wirkte er f\u00fcr mich viel gr\u00f6\u00dfer, als auf den Fotos. Gewaltig! <br>An der Stelle des Sees war urspr\u00fcnglich ein Vulkan gewesen, der sind sich zusammen viel. Die Caldera stellte den heutigen See dar. Auch in der japanischen Sagenwelt stellt der Towada See eine wichtige Rolle dar.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der Wegbeschreibung war unsere neue Unterkunft einige Gehminuten von der Busstation entfernt. Obwohl wir den Namen kannten, irrten wir uns in zwei Hostels. &#8222;Towada Hostel&#8220; h\u00f6rte sich fast \u00fcberall gleich an. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1394\" srcset=\"https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158.jpg 1024w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-300x225.jpg 300w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-768x576.jpg 768w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-730x547.jpg 730w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-640x480.jpg 640w, https:\/\/vollweiler.eu\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/IMG_20190915_152158-820x615.jpg 820w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Der Towada See. Beliebter Ausflugspunkt f\u00fcr Japaner und wichtiger religi\u00f6ser Ort.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Towada Hostel &#8211; viel Platz f\u00fcr wenig Geld<\/h2>\n\n\n\n<p>Endlich erreichten wir unser Ziel. Doch anders als in Hotels gab es hier keinen Empfang und keine Begr\u00fc\u00dfung. Das Hostel leitet ein 71 J\u00e4hriger allein und hat einen weiteren Job. Dies wurde allerdings zuvor komminiziert. Schl\u00fcssel lagen bereit und die Check-In Papiere zum selbst ausf\u00fcllen. Keiner war da. Die Ruhe st\u00f6rte mich pers\u00f6nlich nicht, da ich eh m\u00fcde von dem anstrengenden Tag war. Wir hatten ein acht-Bett Zimmer f\u00fcr uns alleine &#8211; die ganze Woche! Danach war die M\u00fcdigkeit auch weg. Wie kleine Kinder schauten wir in alle Zimmer, rannten die Flure auf und ab. Das Haus ist sehr alt und an manchen Stellen ist der Holzboden auch schon sehr morsch. Da es keine Angestellten gab, war das Haus auch nicht der sauberste Fleck auf der Welt. Dennoch war der Preis unschlagbar gut und dar\u00fcber hinaus bot der Host essen for free und kostenlosen Verleih von Fahrr\u00e4der, E-Bikes und Mopeds.<\/p>\n\n\n\n<p>Nachdem wir unsere Sachen abgelegt und ver\u00e4umt hatten, besuchten wir den kleinen Ort, der aus vielen Hotels \/ Hostels, einer Seeprominade, einer Touristeninformation und wenigen Restaurants bestand. \u00dcber die Touristeniformation wurden uns einige Wanderstrecken aufgezeigt, die alle aber in den Bergen und damit zun\u00e4chst aushalb unserer Reichweite lagen. Man konnte diese mit den Bus zwar anfahren, musste sich jedoch an den knappen Zeitplan halten und teure Tickets bezahlen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unser Hostel verf\u00fcgte \u00fcber verg\u00fcnstigte Karten f\u00fcr ein Onsen eines nahe gelegenen Hotels. Wir nutzten die Gelegenheit und entspannten uns f\u00fcr den Rest des Abends im Hotel. Die B\u00e4der waren sehr gro\u00df und boten neben kleinen Wasserf\u00e4llen auch ein Whirlpoolbecken an. Suuuuper entspanndend. Danach blieben wir in einem der Restaurants und a\u00dfen Ramen mit Teigtaschen. Ein toller Abschluss f\u00fcr einen anstrengenden Tag. <\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht im Bus war kurz. 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